Internationalisierung

von Bildung, Wissenschaft

und Forschung

Strategie der Bundesregierung

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Das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationsystem Deutschlands muss international ausgerichtet sein, um im weltweiten Wettbewer zu bestehen und damit wur unserer Verantwortung gerecht werden, zur Lösung globaler Herausforderungen beizutragen. Die Bundesregierung schafft mit der Internationalisierungssstrategie die Voraussetzungen dafür. Vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung, wachsender Kompelzitat und netwondiger Nachhathtigkeit bedarf es einer zeitgemassen Weiterentwicklung der internationalen Zusammenarbeit. Die Bundesregierung uberinnmt dabei Verantwortung fur die Sicherung von Lebensqualitat, Gesundheit und Wohlstand im Zeitlatter der Globalisierung. Dafür nutzt sie die Potenziale der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung.

_Internationale Kooperation: vernetzt und innovativ" ausgerichtet ist. Dabei werden Synergien zwischen ist das Leitmotiv dieser Strategie. Konkret bedeutet das das die internationale Zusammenarbeit effektiv, effizient und fokussiert auf das Erreichen strategischer Ziele ausgerichtet ist. Dabei werden Synergien zwischen den verschiedenen Aktivitaten der beteiligten Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik genutzt, um grosstmogliche Wirkung zu erreichen.

\\ \end{tabular} 
\begin{tabular}{c c}  & Ziele \\ \hline \hline \end{tabular}

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Deutschlands Rolle in der globalen Wissensgesellschaft starken - diesen Anspruch setzte sich die Bundesregierung mit der 2008 verabschiedeten Strategie zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung. Die Bundesregierung definierte mit der Strategie zum ersten Mal einen Rahmen fur eine koharente internationale Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung. Damit zahlte Deutschland international zu den Vorreitern. Forschungs- und Mittlerorganisationen - wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), Helmholtz-Gemeinschaft (HGF), Leibniz-Gemeinschaft (WGL) und Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) - sowie zahlreiche deutsche Hochschuleen haben unter Bezug auf die Strategie der Bundesregierung eigene Strategien entwickelt. Daruber hinaus arbeiten die Rossortforschungseinrichtungen des Bundes im Rahmen ihres Auftrages mit internationalen Organisationen und Institutionen zusammen.

Seit 2008 haben sich neue Trends und Herausforderungen ergeben oder verstarkt, die masgebliche Auswirkungen auf die internationale Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung haben. Dazu gehoren die zunehmende Globalisierung und Digitalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung, aber auch die Entfallung des ERR und die Herausbildung neuer, globaler Innovationszentren.

Vor diesem Hintergrund wird die Internationalisierungsstratesgie von 2008 weiterentwickelt. Die Bundesregierung will den neuen Trends Rechnung tragen sowie den kunftigen Handlungsbedarf definieren. Sie bietet damit einen Rahmen fur das internationale Handeln der Akteure des deutschen Wissenschafts- und Innovationssystems.

Die in der Strategie dargestellten Massnahmen liegen in der Verantwortung der jeweils zustandigen Ressorts. Finanziert werden sie in Abstimmung mit anderen beteiligten Ressorts - vorbehaltlich verfugbarer Haushaltsmittel - im Rahmen der geltenden Haushalts- und Finanzplanungssanatze (einschlie@lich Stellen/Plancstellen).

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Die Bundesregierung und die einzelnen Ressorts haben in den letzten Jahren den notwendigen strategischen Rahmen fur ihre Aktivitaten in Bildung, Wissenschaft und Forschung festgelegt, so unter anderem:

*,,Strategie der Bundesregierung zum Europaischen Forschungraum (EFR)" (2014)
*,,Internationale Berufsbildungszusammenarbeit aus einer Hand" (Bundesregierung, 2013)
*,,Afrikapolitische Leitlinien der Bundesregierung" (2014)
*,,Aktionsplan Internationale Kooperation" (BMBF, 2014)
*,,Die Afrika-Strategie (2014-2018)" (BMBF, 2014)
*,,Die China-Strategie (2015-2020)" (BMBF, 2015)
*,,Global Health G 7 Konzept: Beitrag zur Verbesserung der internationalen Gesundheit" (BMG, 2015)
*,,Bildungssstrategie: Gerechte Chance auf hochwertige Bildung schaffen" (BMZ, 2015)

Erganzt wurden diese Richtungsentscheidungen durch gemeinsame Beschlusse von Bund und Landern, insbesondere fur die Hochschulen in der,,Strategie der Wissenschaftsminister/innen von Bund und Landern fur die Internationalisierung der Hochschulen in Deutschland" aus dem Jahr 2013.

Zum Stand der Entwicklung

in den einzelnen Handlungsfeldern

seit 2008

\[\text{Exzellenz durch internationale Zusammenarbeit}\]

Internationaler Austausch gewahrleiste wissenschaftliche Exzellenz. Daher sind Daten zur internationalen

Mobilitat von Wissenschaftlerinnen und Wissen-

schaftlern, zu internationalen Publikationen und zur

europaischen Integration eine gute Grundlage fur

eine Analyse der deutschen Position in der globalen

Wissensgesellschaft.

Die internationale Mobilitat der Studierenden hat

weltweit erheblich zugenommen. Im Jahr 2013 haben

mehr als 4 Mio. Studierende weltweit im Ausland

studiert - im Jahr 2000 waren es lediglich 1,6 Mio.

Studierende. Uber die Halfte der internationalen

Studierenden kommt aus Asien. China ist das Land

mit der hochsten Zahl von im Ausland eingeschriebenen Staatsbungerinnen und Staatsbungern, gefolgt von

Indien und Deutschland. Im Jahr 2013 waren 134.500

deutsche Studierende an auslandischen Hochschulen

eingeschrieben. Seit 2008 ist die Anzahl deutscher Studierender im Ausland 27 % gestiegen. Knapp

60 % der im Ausland immatrikulierten Deutschen stu-

dieren in den vier beliebtesten Ziellandern Osterreich,

Niederlande, Grossbritannien und der Schweiz.

Europa ist die weltweit beliebteste Zilerregion internationaler Studierender: 43 % der internationalen Studierenden sind in Europa eingeschrieben. An deutschen Hochschulen waren im Studienjahr 2015/16 rund

339.000 auslandische Studierende immatrikuliert, dies

entspricht rund 12 % aller Studierenden in Deutschland. Diese Zahl bezieht sich auf die Gesamtzahl der

auslandischen Studierenden, unabhangig davon, ob sie

ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland oder im Inhal erworben haben.

Im Jahr 2015 haben in Deutschland rund 236.000 auslandische Studierende ein Studium absolviert, die ihre

Hochschulberechtigung im Ausland erhalten haben.

Deutschland ist damit nach den USA, Grossbritannien,

Australien und Frankreich trotz der Sprachbariere

das funftbeliebteste Zielland. Die drei wichtigsten

Herkunftslander sind China, Russell und Osterreich.

Viele internationale Studierende werden durch den

DAAD unterstutzt - knapp 50.000 alleine in 2014.

Auch bei den Absolventinnen und Absolventen hat Deutschland im Prufungsahr 2014 bereits einen Anteil von 10,4 % Auslinderninen und Auslindern an Universitaten und von 7,6 % an Fachhochschulen erreicht. Mehr als ein Drittel der deutschen Hochschulabsolventinen und -absolventen in hoheren Semestern war mindestens einmal studienbezogen im Ausland. Das europaische Mobilitatsziel, dass 20 % aller Graduierten bis 2020 einen Studien - oder Praktikumsaufenthalt im Ausland absolviert haben sollen, hat Deutschland bereits erreicht.

Die Bundesregierung erwartet, dass auch die Forde- rung von Auslandsstudien und Auslandssemestersn nach dem Bundesausbildungsforderungsgesetz (BAf0G) ihren Beitrag zur Steigerung der Mobilitat von Studierenden leisten wird. Der Trend zur internationalen Mobilitat setzt sich auch bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland zu halten und auch uber die Forderlinien des Europaischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) aus dem Ausland nach Deutschland zu holen.

**Abb. 3:** **Zielregionen deutscher Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler (2014)**

**Deutsche Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler sind in allen Weltregionen aktiv**

schaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen fort. Rund 60 % aller deutschen Forschenden waren in den letztzen zehn Jahren fur mindestens drei Monate im Ausland.

Im europaischen Vergleich sind die deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mobiler als ihre Kolleginnen und Kollegen in Frankreich oder Grossbritannien (je knapp 50 %). Studien weisen jedoch darauf hin, dass lediglich rund 60 % der international mobilen deutschen Forschenden wieder nach Deutschland zuruckkehren. Nicht zuletzt mit Blick auf diese Zahl bestcht weiterhin die Herausforderung, mehr exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland zu halten und auch uber die Forderlinien des Europaischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) aus dem Ausland nach Deutschland zu holen.

Auch das wissenschaftliche Personal an deutschen Hochschulen wird zunehmend internationaler. Zwischen 2008 und 2014 stieg die Anzahl der Auslanderinnen und Auslander von rund 26.000 auf rund 49.000 Personen an. Der Anteil des auslandischen Wissenschaftstpersonals betrug damit im Jahr 2014 rund 11 %.

Mit der Einfuhrung der Blauen Karte EU im Jahr 2012 hat die Bundesregierung den deutschen Arbeitsmarkt fur Hochschulabsolventinnen und -absolventen weiter geoffnet. Von August 2012 bis Dezember 2015 wurden in Deutschland insgesamt 37.606 Blaue Karten erteilt - das sind fast 90 % aller in der Europaischen Union (EU) ausgestellten Blauen Karten. Dies bestatigt, dass hoch qualifizierte Zuwandererinnen und Zuwanderer einfacher in Deutschland arbeiten und leben konnen.

Bereits heute entsteht knapp die Halfte aller wissen-schaflichen Publikationen aus Deutschland in internationaler Zusammenarbeit. Die Gesamtzahl der Publikationen sowie deren wissenschaftliche Reichweite (gemessen an der Zahl der Zitationen und am Anteil an den am haufigsten zitierten Artikeln) sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Dagegen lag die Zunahme der absoluten Publikationszahlen zwischen 2002 und 2012 mit 2,4 % unter dem Weltdurchschnitt von rund 5 %, der in erster Linie von China getragen wird.

Insegsamt zeigen die vorliegenden Daten und Analysen, dass Deutschland gut in die globale Wissenschaftslandschaft integriert ist. Sowohl im Hinblick auf die Mobilitat von Wissenschaftlierinnen und Wissenschaftlern als auch auf das Publikationsverhalten gehort Deutschland in allen Bereichen zu den fuhrenden Wissenschaftsnationen. Aktuelle Analysen zeigen einen Zusammenhang zwischen der Mobilitat von Forschenden und deren wissenschaftlicher Produktivitat. Mobile Forsche publizieren im Durchschnitt in hoherer Qualitat als nicht mobile Kolleginen und Kollegen.

Auch konnte belegt werden, dass deutsche Forschende, die im Ausland leben, uberdurchschnittlich haufig mit deutschen FuE-Einrichtungen zusammenarbeiten. Die Abwanderung, insbesondere von Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, fuhrt zwar dazu, dass Forschungsleistungen zunachst in Deutschland verloren gehen. Uber Netzwerkeffekte und eine starkere Einsbindung in die internationale Wissenszirkulation kann die nationale Forschung jedoch zumindest mittlebar profitieren. Zudem bewirken belastbare wissenschaftliche Netzwerke auch einen positiven Effekt auf die politischen Beziehungen zwischen Staaten im Vorfeld von Diplomatie.

Sowohl fur die Mobilitat der deutschen Studierenden und Forschenden als auch fur die Veroffentlichung von wissenschaftlichen Artikeln spielt die innereuropaische Zusammenarbeit eine zentrale Rolle. So sind bereits jetzt rund 90 % der deutschen Forschenden in Forschungs- und Mittlerorganisationen tatig, die mafgeblich zum EFR beitragen.

Der weitere Ausbau des EFR hat fur die Bundesregierung einen hohen Stellenwert. Deutsche Akteure sind an einer grossen Anzahl europaischer Initiativen beteiligt. So hat sich zum Beispiel eine Vielzahl nationaler Forschungsfordereinrichtungen im Themenfeld der seltenen Krankheiten auf EU-Ebene organisiert. Diese koordinieren inzwischen uber 50 % aller Fordermittel in diesem Bereich. Vergleichbares ist auch in der Metrologie (_E_uropean Metrology Programme for Innovation and Research", EMPIR) zu finden.

Die Einbettung der deutschen Forschung in die europaische Wissenschaftlsandschaft zeigt sich auch bei den Ruckflussen aus den europaischen Forderprogrammen fur Forschung und Innovation (Ful). Deutsche Einrichtungen und Unternehmen haben zwischen 2007 und 2013 uber 7 Mrd. Euroaus dem 7. EU-Forschungshahnenprogramm (FRP) eingeworben. Damit war Deutschland in absoluten Zahlen der erfolgreichste Mitgliedstaat. Deutsche Forschende kooperierten im 7. FRP mit Partnern aus 159 der 176 beteiligten Lander - mit insgesamt uber 18.000 Beteiligungen in etwa 8.800 Projekten.

Die hohe Beteiligung setzt sich mit dem EU-Rahmenprogramm fur FuH Horizont 2020 fort (2014-2020; Gesamtbudget: etwa 75 Mrd. Euro, in aktuellen Preisen). So hat Deutschland in der anfangsphase von Horizont 2020 die Spitzenposition eingenommen - bezogen auf die Anzahl der Projektbeteiligungen und die Hohr der Zuwendungen (3,03 Mrd. Euro, Stand Oktober 2016). Der KMU-Anteli an den deutschen Beteiligungen betragt 19 %, und auf deutsche KMU entfallen 11,5 % aller an deutsche Teilnehmer vergebenenen Zuwendungen des Programms. Damit liegt Deutschland hinsichtlich der KMU-Beteiligung - wie auch Frankreich und das Vereinigte Konigreich - jedoch unter dem EU-Durchschnitt von 15,6 %.

Deutschland beteiligt sich ausserdem aktiv am Europaischen Hochschulraum - zum Beispiel an gemeinsamen Qualitatssicherungs- und Transparenzinstrumenten, der Umsetzung des Europaischen Kreditpunktesystems (ECTS), dem Europaischen Register fur Qualitatssicherungsagenturen (EQAR) und der Weiterentwicklung des,,Diploma Supplement" fur Studienabsolventinnen und -absolventen. Mit 48 teilnehmenden Staaten geht der Europaische Hochschulraum uber den Geltungsbereich der EU hinaus.

### Innovationspotenziale international erschließen

Deutschlands anhaltende Innovationsstarke ist ein Garant fur den internationalen Erfolg als Innovationsund Industriestandort. Sie sicher Deutschland im EU-weiten Vergleich seit Jahren eine fuhrende Position. Der Index,,European Innovation Scoreboard", der jahrlich von der Europaischen Kommission veroffentlicht wird, zahlt Deutschland 2016 neben Schweden, Danemark, Finnland und den Niederlanden erneuet zur Gruppe der Innovationsfuhrer.

Weiterhin attraktiv ist der Innovationsstandort Deutschland fur auslandische Unternehmen. Seit 2008 ubertreffen die FuE-Ausgaben auslandischer Unternehmen in Deutschland die Ausgaben der deutschen Unternehmen im Ausland. So investierten im Jahr 2011 auslandische Unternehmen 16,2 Mrd. Euro in FuE in Deutschland und deutsche Unternehmen im Ausland im gleichen Jahr 14,8 Mrd. Euro. Gleichzeitig wachsen die FuE-Investitionen deutscher Unternehmen im Ausland jedoch deutlich schneller als im Inland. Daher stieg der Anteil der FuE-Ausgaben im Ausland an den Gesamtausgaben fur FuE zwischen 2007 und 2013 von 27 % auf rund 30 %.

Unabhangig vom Zielort fur FuE-Investitionen ist ein deutlicher Anstieg von internationalen FuE-Kooperationen zu beobachten. Die Ursachen dafur sind vielfaltigt. Die wichtigsten Grunde sind die wachsende internationaleVerflechtung von Unternehmen, die enorme Zunahme der Komplexitat von Entwicklungsaufgaben sowie der starke Anstieg von Kosten fur Entwicklungen. Einzelne Unternehmen oder Institute besitzen oft weder das Know-how noch die Ressoure, um Entwicklungsprojekte alleine durchzufuhren. Grenzuberschreitende FuE-Kooperationen dienen aufserdem dazu, besser auf lokale Markt- oder Kundenanforderungen eingehen zu konnen, Entwicklungsristiken abzuschwachen oder auch Kapazitatsspitzen abzufangen.

Eine wesentliche Voraussetzung fur eine Starkung von internationalen Innovationskooperationen ist eine faire Nutzung der damit verbunden Immaterialgutererrechte. Das BMBF hat bereits im Jahre 2009 einen Leitfaden zum Schutz des geistigen Eigentums in internationalen Kooperationen verflentlicht.

Die Leistungsfahigkeit von Innovationsstandorten wird zunehmend von der engen Einbindung in europaische und internationale Wissensnetzwerke gepragt. Die Bundesregierung hat daher 2014 im Rahmen der neuen Hightech-Strategie folgerichtig die europaische und internationale Vernetzung als zentrales Ziel genannt.

Die Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis hangt insbesondere von der Schaffung geeigneter internationaler Rahmenbedingungen ab. Durch ihr wissenchaftliches Engagement bei der Entwicklung und internationalen Harmonisierung von Methoden, Standards, Normen und Regelungen tragen auch die Ressortforschungseinrichtungen des Bundes zum Erfolg von Innovationsprozessen und zur Bewaltigung von globalen gesellschaftlichen Herausforderungen bei.

Die stetig zunehmende Digitalsierung in Wirtschaft, Wissenchaft und Gesellschaft bietet weitreichende Chancen, auch fur die internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung. In der Digitalen Agenda der Bundesregierung sind die _Europaische und internationale Zusammenarbeit" sowie _Bildung, Wissenschaft, Forschung Kultur und Medien" deshalb zwei von sieben zentralen Handlungsfeldern.

### Berufliche Bildung

Bildung ist der Schlussel zu einem erfullten Leben, zu sozialem Aufsteig und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Bildungsniveau der in einem Land lebenden und arbeitenden Menschen entscheidet uber seine Innovations- und damit seine Wettbewerbsfahigkeit und Prosperitat. Eine qualitativ hochwertige und effiziente allgemeine und berufliche Bildung bildet das Fundament fur Wohlstand und Beschaftigungsfahigkeit. Eine hervorragende Ausbildung und Nachwuchsforderung ist bedeutend fur die Zukunft des Wirtschafts- und Innovationsstandardtes Deutschland und die internationale Zusammenarbeit.

Im Hinblick auf die internationale Dimension standen fur die Bundesregierung in den letzten Jahren der Ausbau der internationalen Zusammenarbeit in der reuflichen Bildung, die Deckung des Fachkraftebedarfs der deutschen Wirtschaft - im In- und Ausland - unddie Steigerung der internationalen Mobilitat im Vordergrund.

Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich das deutsche Ausbildungssystem als robust und erfolgreich erwiesen. Dies zeigt sich vor allem im weitgehend reibungslosen Ubergang in die Berufswelt und in der daraus resultierenden geringen Jugendarbeitslosigkeit. Grund dafur ist nicht zuletzt die Attraktivitat der dualen Ausbildung, sowohl fur junge Menschen als auch fur Unternehmen. Den Unternehmen ermoglicht sie, den eigenen Fachkraftenachwuchs bedarfsgerecht auszubilden; jungen Menschen bietet sie in der Regel eine sichere Beschaftigungsperspektive.

Insbesondere die hohe Ubergangsquote von der dualen Ausbildung in den Beruf macht das duale System atrraktiv fur viele Lander. Das unterstreicht auch die jungste europaische Statistik: Im Jahresdurchschnitt 2015 waren in Deutschland nur 6,5 % der jungen Menschen auf Arbeitssuche, gegenuber 16,1 % im Durchschnitt der EU-28-Lander. Gleichzeitig verzeichnen international tatige deutsche Unternehmen einen gleichbleibend hohen Bedarf an qualifizierten Fachkraften, speziell an Auslandsstandorten.

Seit den 1970er-Jahren ist die Zahl der bilateralen Abbkommen zur internationalen Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung stetig gewachsen. Das BMBF hat mit 17 Staaten bilaterale Kooperationsabkommen und Absichtserklärungen unterzeichnet. Innerhalb der EU vereinbarte das BMBF 2012 mit den von der Wirtschaftskrise stark betroffenen sud- und osteuropaischen Landern (Portugal, Griechenland, Italien, Lettland und Slowakei) Maßnahmen zur Steigerung der Jugendbeschaftigung und zur Weiterentwicklung der Berufsbildungssysteme. Das BMBF hat einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der europaischen Ausbildungssaliliane der Europaischen Kommission geleistet, indem gemeinsam mit allen EU-Kooperationslandern pilothaft duale Ausbildungsgange gestartet wurden. Diese zeigen, wie eine praxisnabe Ausbildung unter den spezifischen Gegebenheiten unterschiedlicher Bildungssysteme gelingen kann.

In allen Kooperationen des BMBF konnten daruber hinaus ein sozialpartnerschaftlicher Dialog initiert, Unternehmen fur die Ausbildung gewonnen, Qualitat und Standards, zum Beispiel bei der Ausbildung des Ausbildungspersonals, etabliert und Regierungen zum dualen System beraten werden.

Die internationale Berufsbildungskooperation beruhrt verschiedene Politikbereiche: von der Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik bis hin zur Aufsen-, Entwicklungs- und Migrationspolitik. Mit dem Strategiepapier zur,,Internationalen Berufsbildungszusammenarbeit aus einer Hand" hat die Bundesregierung 2013 unter Federfuhrung des BMBF erstmalig Ziele fur eine effizientere und koharentere Vorgehensweise der verschiedenen nationalen Akteure in diesem Feld definiert. Im Zuge der Umsetzung wurde neben einem Runden Tisch auch die,,Zentralstelle fur internationale Berufsbildungskooperation" im Bundesinstitut fur Berufsbildungskooperation" im Bundesinstitut fur Berufsbildung (BIBB) eingerichtet.

Das vom Auswartigen Amt (AA) verantwortete deutsche Auslandsschulwesen bietet seinen 445.000 Schulerinnen und Sch\(\ddot{\rm{u}}\)ern im Netzwerk eine ziegruppenspezifische Berufs- und Studienberatung undunterstutzt Kooperationen mit der Wirtschaft und deutschen sowie internationalen Hochschulen. In 13 Landern bieten Deutsche Auslandsschulen qualifi-zierte berufliche Bildung nach deutschem Vorblid an. Ein weitereus duales Berufsbildungsprojekt an der Audi Hungaria Schule in Ungarn erganzt dieses Netz und hat Modell charakter (vgl. Infobox in Abschnitt 4.3).

Als Leuchttrume entfalten die Auslandsschulen ihre Wirkungskraft weit uber die jeweilige Region hinaus. Sie geben, wie am Beispiel der Deutschen Schule in Quito/Ecuador erkennbar, nachhaltige Impulse fur die nationale Bildunglsandschaft sowie eine verstarkte Berufsbildungskooperation zwischen dem Gastland und der Bundesrepublik Deutschland.

Im Rahmen der vom AA gestarteten Partnerschul-initiative werden zusatzlich rund 50 Deutsche Sprach diplomschulen mit beruflicher Ausrichtung (Fachgymnasien, Berufsschulen, Fachhandelsschulen, Hotelfachschulen) betreut.

Der Koalitionsvertrag sieht vor, den Anteil Jugendlicher, die wahrend ihrer Ausbildung einen Auslands-aufenthalt absolvieren, zu verdoppeln. 2015 profitierten alleine in Deutschland bereits rund 18.000 junge Menschen in der beruflichen Ausbildung sowie rund 4.000 Lehrende und Ausbilder von einem Auslandsaufenthalt im Rahmen von Erasmus+.

Mit dem Programm,,Berufsbildung ohne Grenzen" sollen bereits wahrend der betrieblichen Ausbildung Unternehmen und Auszubildende fur berufliche Mobilitat aufgeschlossen werden. Mobilitatsberatrinnen und -berater unterstutzen sie bei der Realisierung von Auslandsaufenthalten. Die Mobilitatsquote der Auszubildenen soll weiter erhohnt werden. Nach anfanglicher Forderung durch das Bundesministerium fur Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europaischen Sozialfonds (ESF) wird,,Berufsbildung ohne Grenzen" seit Anfang 2015 durch das Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie (BMWi) gefordert. Das Programm lauft bis Ende 2018.

Um die Gewinnung Hochqualifizierter zu erleichtern, wurden 2012 mit dem Anerkennungsgesetz des Bundes die Verfahren zur Bewertung auslandischer Berufsqualifikationen vereinfacht, vereinheitlicht und fur bisher nicht anspruchsberechtigte Zielgruppen geoffnet.

Seit dem Jahr 2014 sind auch in allen 16 Ländern entsprechende Anerkennungsgesetze in Kraft. Die Tatsache, dass von den in den Jahren 2012 und 2014 insgesamt mehr als 44.000 eingereichten Antragen auf berufliche Anerkennung im Bereich des Bundes rund 96 % positiv beschieden wurden, zeigt das grosse Potenzial der Regelung als fachkraftesicherndes Instrument.

Deutschland hat die angestrebten bildungspollitischen Ziele der Europa-2020-Strategie erreicht; bei den Schulabbrecherninen und Schulabbrechern lag Deutschland 2014 mit 9,5 % sogar unter der 10 %-Quote. Unter den 30- bis 34-Jahrigen verfugen 42 % uber eine abgeschlossene Hochschulbildung oder vergleichbare Qualifikation (einschließlich postsekundarer, nicht tertiarer Sekundarbildung - dies schließt die Ausbildung an Abendgymnasien, Kollegs, Fachbocherschulen ein). Damit liegt Deutschland uber der Zielmarke von 40 %.

Die EU-Mitgliedstaaten arbeiten im Bildungsbereich auf europaischer Ebene zusammen, um Europa als

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von rund 12 Mio. Euro (2005) auf rund 58 Mio. Euro (2015) mehr als vervierfacht.

Die Zusammenarbeit mit den aufstrebenden Wissenschaftsnationen ist haufig besonders komplex. Dies bietet neue Chancen fur eine europaweite Kooperation. Hierdurch konnen die Ressourcen und die jeweiligen Erfahrungen der beteiligten EU-Staaten zusammengebracht und in den Aufbau von stabilen und langfristigen Kooperationen mit den Partnerlandern bezie-hungsweise -regionen eingebracht werden. Seit 2009 haben die EU und die EU-Mitgliedstaaten gemeinsame biregionale Kooperationen mit der Afrikanischen Union (AU), den karibischen und lateinamerikanischen Staaten sowie Indien aufgebaut.

Zentrale Voraussetzung fur eine partnerschaftliche Zusammenarbeit sind ein gemeinsames Verstandnis und die Anwendung guter Praktiken der wissenschaftlichen Arbeit. Hier haben internationale Dachorganisationen der Wissenschaft in den letzten Jahren wichtige Fortschritte erzielt. Insbesondere die Grundung des Global Research Council (GRC) im Jahre 2012 hat eine wichtige Voraussetzung fur eine weltweite Verbreitung von Standards der wissenschaftlichen Arbeit geschaffen. Deutschland hat mit der Ausrichtung des GRC-Treffens im Jahre 2013 sein Engagement fur die weltweite Partnerschaft in der Forschung auch in diesem Bereich unterstrichen.

Losungen fur globale Herausforderungen gemeinsam erarbeiten

Die Notwendigkeit, weltweit in Bildung, Wissenschaft und Forschung zu kooperieren, um globalen Herausforderungen zu begegnen, ist unbestritten. Zwei Ziele sind dabei massgeblich. Zum einen muss eine anerkannte Evidenzbasis fur die notwendigen politischen Entscheidungen geschaffen werden. Zum anderen sind konkrete Massnahmen zu erarbeiten, die vom technologischen Bereich bis hin zu sozialen Innovationen reichen.

Die Europaische Kommission geht davon aus, dass fur den Zeitraum 2002 bis 2016 mehr als 3 Mrd. Euro offentliche Fordermittel fur europaweit koordinierte Fordermasnahmen (ERA-Nets, Art. 185 Massnahmen, Joint Programming Initiatives, JPIs) aufgewendet wurden bzw. werden, Alleine das BMBF hat von 2009 bis 2013 fur europaische transnationale Kooperation rund 470 Mio. Euro an nationalen Fordermitteln ausgegeben.

Deutschland stimmt sich seit 2008 auf europaischer Ebene im Rahmen des Konzepts der Gemeinsamen Programmplanung mit europaischen Partnern ab, um die Anstrengungen zur Reaktion auf globale Herausforderungen zu bundeln. Dazu gehort die Beteiligung an neun der zehn bestehenden JPIs. Bisher hat Deutschland rund 30 Mio. Euro fur transnationale Ausschreibungen aufgewandt. Weitere 25 Mio. Euro sind vorgesehen.

\begin{tabular}{c c} Die weltweiten Trends in Bildung, Wissenschaft und Forschung, die der Erarbeitung der Strategie von 2008 zugrunde lagen, haben sich in den letzten Jahren verstetigt. Sie bilden daher auch die Ausgangsbasis fur die Weiterentwicklung der Strategie. \\ \end{tabular} \begin{tabular}{c c} Weiterhin hohe Dynamik in der & deutsche Wissenschaftler \\ \end{tabular} \begin{tabular}{c c} Internationalisierung der Wissenschaft & im Ausland arbeiten. Internationale Kopubikationen \\ werden voraussichtlich mehr als 50 \% aller deutschen Publikationen ausmachen. \\ \end{tabular} \begin{tabular}{c c} Zunehmender globaler Wettbewerb um Wissen und Markte \\ \end{tabular} 
\begin{tabular}{c c} Innovations- und Produktionsprozesse finden zuehmen in globalen Wertschopfungsketten statt, die die Produktionsbedingungen und die Rolle einzelner \\ Standorte verandern. Wertschopfungsketten umfassen \\ dabei deutlich mehr Lander und Wirtschaftsbereiche als in der Vergangenheit und erstrecken sich zunehmen auf den Dienstleistungsbereich. Der Wettbewerb zwischen einzelnen Standorten gewinnt dadurch an \\ Intensitat. Beim Entstehen globaler Wertschopfungsketten geth es zunehmen und den Zugang zu Wissensqualen und die Einbettung in internationale Innovationsprozesse. \\ \end{tabular}

Gegenwartig finden 26 % der Wertschopfung der aus Deutschland exportierten Guter im Ausland statt. Es sind also nicht zuletzt Vorleistungsimporte aus dem Ausland, die deutschen Exportgutern auf dem Weltmarkt zum Erfolg verhelfen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren festigen wird. In einer solchen Welt der zunehmenden internationalen Arbeitsteilung ist Deutschland somit essenziell auf die Kooperation mit internationalen Partenn angewiesen.

Es ist davon auszugehen, dass FuE-Kapazitaten zunehmend nach Asien verlagert werden. So lagen in absoluten Zahlen die Ausgaben in China fur FuE 2013 bei 336 Mrd. US-Dollar, direkt hinter den USA mit 457 Mrd. US-Dollar. Deutschland wendete im gleichen Zeitraum 101 Mrd. US-Dollar auf. Die chinesische Regierung will weg von _made in China" hin zu _invented and designed in China". Dies geschieht unter anderem unter dem Stichwort _indigenous innovation" (einheimische Innovation). Neben massiven finanziellen Investitionen sollen auch Strukturreformen und der Aufbau internationaler Partnerschaften zur Modernisierung des Innovationssystems beitragen. Um den hohen Wissenszuwachs gerade in Asien auch fur die deutsche Wettbewerbsfahigkeit nutzen zu konnen, ist es notwendig, die internationalen Wissenschaftskooperationen in Richtung Innovation weiterzuentwickeln.

\[\begin{array}{ll}\mbox{Zunehmende Komplexitat der Zusammenarbeit}\end{array}\]

Die Zahl der Staaten, die als Partner fur eine Kooperation auf hohem Niveau in Bildung, Wissenschaft und Forschung in Betracht kommen, wachst weiter. Die Komplexitat der Systemveranderungen und die Dynamik der okonomischen, okologischen und sozialen Umbruche und Herausforderungen, denen wir im 21. Jahrhundert gegenuberstehen, uben weiterhin einen erheblichen Veranderungsdruck auf die Auswahl der Partner und die Art und Weise der Kooperation im Spannungsverhaltnis zwischen Wettbewerb und Kooperation (_Coopetition"_) aus.

Deutschland muss sich in Zukunft verstarkt auf sehr unterschiedliche und zum Teil volatile Rahmenbedingungen bei einer ganzen Reihe von Schwellenlandern einstellen. Dabei hat Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung auch zunehmenden Einfluss aufbi- und multilaterale Beziehungen zwischen Staaten. Durch die Forderung der Freiheit von Forschung und Lehre sowie den Austausch und die Ausbildung konfiger Eliten konnen Bildung und Wissenschaft zu Krisen-prävention und -bewaltigung sowie Transformationsanstrengungen beitragen. Wissenschaftskooperationermöglicht Vernetzung als Leitmotiv moderner internationaler Politik. Sie fuhrt zur Festigung von Beziehungen zu strategischen Partnern und auftrebenden Machten und flankiert Kooperationen im politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich.

Seit 2008 zeichnen sich zudem zahlreiche neue Entwicklungen ab

Der Europaische Forschungsraum entfaltet sich

Europa hat einen Anteil von 7 % an der Weltbevolkening und erarbeitet derzeit etwa 19 % der globalen Wirtschaftsleistung. Noch halt Europa einen Anteil von fast 25 % an der weltweiten Wissensproduktion. Die weltweiten FuE-Ausgaben stiegen von 2007 bis 2013 um 30 %. Der Anteil Europas an den weltweiten FuE-Ausgaben fiel im gleichen Zeitarum von 26,2 % auf 22,7 %. Die Regionen aufearhalb Europas engagieren sich also starker.

Die Wettbewebs- und die Zukunftsfahigkeit Europas werden auch in Zukunft entscheidend von seiner Starke in FuI gepragt. Der EFR ist der Gestaltungsrahmen fur gemeinsame forschungspolitische Anstrengungen der Mitgliedstaaten und der Europaischen Kommission. Er ist von einer anfanglich abstrakten Idee mehr und mehr zu einem bestimmenden und gestaltenden Element in der nationalen und der europaischen Forschungspolitik geworden. Wie sich der EFR in den nachsten Jahren entwickelt und wie er auf neue Chancen, insbesondere der Digitalisierung, reagiert, wird daher von erheblicher Bedeutung sein.

Die Aufsenbeziehungen der EU in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung nehmen an Intensitat, Qualitat und Umfang zu. Dieses Engagement bedarf der aktiven und kontinuierlichen Mitgestaltung seitens Deutschlands, um die nationalen Interessen in ausreichendem Masse zur Geltung zu bringen. So ist sicherzustellen, dass die Drittstaatenpolitik der EU und die nationale Politik Deutschlands ausbalanciert sind.

Die Bedeutung der Forschung fur Programme der Vereinten Nationen nimmt zu

Die Bundesregierung unterstutzt internationale Programme der Vereinten Nationen (UN), deren Erfolg unter anderem von FuE abhangt. Beispiele hierfur sind das,,Global Framework for Climate Services" (GFCS) unter der Federfuhrang der Weltorganisation fur Meteorologie (WMO) und das,,Sendai Framework for Disaster Risk Reduction", koordiniert durch das United Nations Office for Disaster Risk Reduction (UNISDR). Die damit verbundenen Herausforderungen konnen nur durch internationale Zusammen-arbeit in FuE gelost werden. Die Ressortforschungseinrichtungen des Bundes spielen hier wegen ihrer unmittelbaren Einbindung in die Beratungs- und Entscheidungssrukturen der relevanten Organisationen der UN eine besondere Rolle. Aber auch das Engagement aus allen Bereichen der deutschen Forschungslandschaft ist unverzichtbar.

Durch die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung sollen die Beitrage zu internationalen Programmen verstarkt und fokussiert werden. Dies ermoglicht eine schnelle und effektive Einbindung in die internationale Forschunglandschaft. Die deutschen Beitrage werden sichtbarer, effektiver und fokussierter. Zudem bieten solche Programme ein hervorragendes Umfeld fur den Kompetenzaufbau (Capacity Development) und fur die Nachwuchsforderung. Ein Beispiel ist die erfolgreiche Internationalisierung der,,Young Earth System Scientists (YESS) Community".

Die Digitalisierung wird ein bestimmender Faktor

Die Digitalisierung durchdringt zunehmend alle Bereiche von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Die Dynamik in der internationalen Zusammenarbeit ist untrennbar mit der Digitalisierung der Welt verbunden. Die Digitalisierung treibt Innovationen voran. Sie erleichtert den transnationalen Zugang zu Wissen und eroffnet gleichzeitig neue Moglichkeiten der internationalen K cooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Die Spannbreite der damit verbundenen Themen ist gross. Sie umfasst die grenzuberschreitende Partizigation, Kommunikation und Kooperation in Forschungs- und Publikationsprozessen und wird von Schlagwörtern aus dem europaischen Kontext wie,,Science 2.0",,,E-Science",,Open Science",,Open Research" oder,,Open Innovation" nur unzureichend abgedeckt. Die zunehmende Nutzung von Wikis, Blogs und FuE-spezifischen sozialen Netzwerken durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fur ihre Arbeit ist nur ein Beispiel fur die innovativen Kooperationsformen in diesem Zusammenhang. Die elektronische Bereitstellung standardisierter, strukturierter Daten unterstutzt beispielsweise im Gesundheitswesen sowohl eine sichere Datenerhebung als auch die Beantwortung von Forschungsfragestellungen.

### Im Wissensdreieck von Bildung, Forschung und Innovation ganzheitlich handeln

Moderne Wissensgesellschaften sind mehr und mehr besteht, ganzheitliche Ansatze in ihrer Politik zu entwickeln, die die verschiedenen Komponenten integrieren. Synergien im Wissensdreick aus Bildung, Forschung und Innovation werden in zunehmendem Mass genutzt, um einen Zugewinn an Qualitat und Wirkung zu erzielen. Nur so konnen die Wohlstandspotenziale von Bildung, Wissenschaft und Innovation sowie Losungsbeitrage zu gesellschaftlichen Herausforderungen sichergestellt werden.

Das europaische Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 steht exemplarisch fur ein internationales Programm, welches Innovation und Forschung miteinander verbindet. Ein weiteres Beispiel fur das erfolgreiche Zusammenspiel der Elemente des Wissensdreiecks in der internationalen Zusammenarbeit sind die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (_K_nowledge and Innovation Communities", KICs) des Europaischen Instituts fur Innovation und Technologie (European Institute of Innovation and Technology, EIT). KICs sind langfristig angelegte eigenstandige Rechtspersonlichkeiten und umfassen jeweils zahlreiche internationale Partner aus Industrie, Hochschulen und ausferuniversitarer Forschung. KICs gibt es zu den Themen Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Klima, Gesundheit und Rohstoffe.

Das europaische Bildungsprogramm,,Erasmus"- bietet seit 2014 die Option, in strategieshen Partnerschaften beispielsweise die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen zu fordern. In Zukunft wird es vor diesem Hintergrund starker darum gehen, das Wissensdreieck besser abzubilden und Wissenscluster - untereinander oder mit anderen Instrumenten - auf blateraler, europaischer und internationaler Ebene zu vernetzen.

### Fluchtlines integrieren und Fluchtursachen verhindern

Rund 60 Mo. Menschen waren im Jahr 2014 weltweit auf der Flucht - so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Es ist eine globale Aufgabe, diesen Schutz suchenden Menschen eine sichere Unterbringung, Nahrung und gesundheitliche Versorgung zu bieten. Im Kontext dieser Strategie sind nationale Integrationsmassnahmen sowie die Bekampfung der Ursachen von Flucht in den Herkunftsregionen gleich bedeutsam.

Die mittel- und langfristige Herausforderung auf nationaler Ebene besteht darin, eine grosse Zahl - uberwiegend junger - Menschen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei ist Integration durch Bildung zentral. Die Bundesregierung hat seit 2015 zahlreiche Initiativen auf den Weg gebracht, um die Integration von Fluchtlingen in Ausbildung, Studium und Beruf zu verbessern. Die Massnahmen reichen dabei von der Sprachforderung, der Ermittlung vonKompetenzen und der Anerkennung von Qualifikationen sowie der Berufsorientierung und Integration in die berufliche Bildung bis hin zur Ermoglichung des Hochschulzugangs.

So hat das BMAS neben der starken Erhöhung der Eingliederungsmittel unter anderem ein Regelinstrument der berufsbezogenen Deutschsprachforderung eingefuhrt, die Voraussetzungen fur jahrlich 100.000 Arbeitsgelegenheiten fur Fluchtlinge geschaffen und die Mittel fur Forderprogramme erhöht, die auch der Arbeitsmarktintegration von Fluchtlingen dienen. Daruber hinaus wurden die Moglichkeiten der Beschaftigungsaufnahme fur Fluchtlinge und der Zugang zur Ausbildungsforderung und anderen Instrumenten der aktiven Arbeitsforderung verbessert.

Das BMBF hat gemeinsam mit dem Handwerk und der Bundesagentur fur Arbeit ein Programm gestartet, mit dem durch fruhe Berufsorientierung und Berufsvorbe-reitung sowie durch ein umfassendes Qualifizierungsdurent betreuungssystem bis zu 10.000 Fluchtlingen der Start in eine Ausbildung ermoglicht werden soll. Im Hochschulbereich unterstutzt das BMBF die Ermittlung der fachlichen und sprachlichen Kompetenzen studierwilliger Fluchtlinge und den Ausbau der Kapazitaten an Studienkollegs und vergleichbaren Einrichtungen um bis zu 2.400 Platze jahrlich. Fluchtlinge haben bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wenn ihre Berufsqualifikationen anerkannt werden. Das Anerkennungsgesetz schafft dafur gute Perspektiven, indem etwa Kompetenzen festgestellt werden konnen, auch ohne dass die notwendigen Dokumente vollstandig vorliegen.

Unternehmen, die Fluchtlinge in Arbeit und Ausbildung integrieren mochten, werden durch diverse Massnahmen des BMWi informiert, beraten und vernetzt (zum Beispiel durch das Kompetenzenrtrum Fachkraftesicherung, die,,Wilkommenslotsen" oder das Netzwerk,,Unternehmen integrieren Fluchtlinge").

Eine Folge zahlreicher Kristen ist, dass unzahligen Menschen der Weg zu Bildung und Wissenschaft verwenh t ist, da sie ihre Heimat aufgrund von Krieg und Verfolgung verlassen mussen und keinen Zugang zu Bildungseinrichtungen haben. Deutschland tragt seinen Teil dazu bei, Fluchtlingen in der Krisenregion eine nachhaltige Zukunftsperspektive zu bieten und wissenchaftliche Strukturen vor Ort zu verbessern. Daher finanziert das AA Stipendien fur Flichtlinge in ihren Erstaufnahmelandern. Im Jahr 2016 konnten so mehr als 4.800 junge Menschen in 42 Landern studieren.

Ausserdem stellt das AA mit der Philipp-Schwartz-Initiative ertsmals ein Sonderprogramm fur die Aufnahme und Integration gefahrdeter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Universitaten und Forschungseinrichtungen zur Verfugung. Dies ist geboten, da Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie wissenschaftliche Einrichtungen sensibel auf gesellschaftliche Veranderung reagieren und haufig von Destabilisierung stark betroffen sind. Studium und Forschung brauchen Rahmenbedingungen: Sicherheit, Ressourcen und langfristige Planung. Universitaten als Orte freiheitlichen Denkens sind ausserdem ein wichtiger Faktor fur den gesellschaftlichen Wandel.

Die transnationalen Massnahmen der Bundesregierung in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung wirken zumindest mittelbar stabilisierend in den Ziellandern. Sie haben stets auch das Ziel, in Entwicklungs- und Schwellenlandern nachhaltige Strukturen zu schaffen, die den Menschen vor Ort eine Zukunft bieten. Dies schliesst die gemeinsame Entwicklung des Bildungssystems (hier insbesondere des Berufsbildungssystems) ebenso ein wie den Aufbau und die Starkung einzelner Bildungseinrichtungen. Uber den Ausbau nationaler Forschungs- und Innovationssysteme kann wissensgetriebenes Wirtschaftswachstum verstarkt werden, das zu neuen Perspektiven und Beschaftigungsmoglichkeiten fuhrt.

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## Chapter 4 Ziele und Metahmen* [19] Wissenschaftliche Exzellenz ist das Ergebnis von K\(\ddot{\text{o}}\)nnen, Leidenschaft und Beharrlichkeit. Sie lebt vom Austausch und vom Wettbewerb der weltweit Besten. Das Streben nach Exzellenz enthält daher auch das Streben, die Besten der Welt und das Beste der einzelnen Systeme zusammenzubringen. Das setzt eine exzellenzbasierte nationale Wissenschafts- und Forschungslandschaft voraus, die m\(\ddot{\text{a}}\)geblich ist für die Attraktivität eines Standortes.

### E ist das erklarte Ziel der Bundesregierung, Deutschlands herausgehobene Position als international

atraktiver Standort für Wissenschaft, Forschung und Innovation weiter zu festigen. Hierzu gehört eine verslassliche Forderung auf anhaltend hohem Niveau. Vor dem Hintergrund erheblicher Fortschritte innerhalb der letzten Jahre wird sich die Bundesregierung weiterhin dafur einsetzen, gemeinsam mit den Landern und der Wirtschaft das Ziel zu erreichen, 3 % des BIP in FuZ zu investieren.

Die Bundesregierung wird kontinuierlich darauf hinwirken, dass Barrieren für die internationale Mobilitat von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weiter abgebaut werden. Es sollen mehr qualifizierte auslindische Studierende und Wissenschaftlerinen und Wissenschaftler nach Deutschland kommen. Diese sollen sowohl in den Wissenschaftsbetrieb integriert werden als auch hir internationales

Know-how in innovative deutsche Unternehmen einphringen.

Wir wollen auch sicherstellen, dass den Besten unter den mobilen deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vonseiten der Politik, aber auch vonseiten der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft attraktive Moglichkeiten aufgezeigt werden, ihre Arbeit in Deutschland fortzufuhren. Damit soll zugleich ein Beitrag geleistet werden, um den zunehmenden Bedarf der deutschen Wirtschaft an Fachkraften auch durch deutsche Rückkehrerinen und Rückkehrer zu decken.

Zu atraktiver Arbeits- und Lebensbedingungen gehört auch die weitere Ausgestaltung einer von positiven Werten getragenen Willkommenskultur. Diese ist Teil einer modernen, weltoffenen und toleranten Gesellschaft.

Fur die Bundesregierung bildet das deutsche Engagement in Europa - sei es auf bilateraler Ebene oder auf EU-Ebene - weiterhin den zentralen Schwerpunkt ihrer Aktivitaten. Die Bundesregierung sieht sich in der Rolle, als Motor und Impulsegeber die Vertiefung des EFR aktiv voranzutreiben. Institutionen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa sollen auch in Zukunft die wichtigsten Kooperationspartner fur deutsche Forsche bleiben. Die erfolgreiche Beteiligung deutscher Akteure im Wettbewerb der europaischen Forderprogramme bleibt ein wichtiger Gradmesser.

Die Bundesregierung betrachtet die Verzahnung des jeweiligen nationalen Engagements mit bi- und multilateralen, europaischen und internationalen Prozessen und Entwicklungen als eine der zentralen Aufgabenstellungen deutscher Akteure. Dabei gilt es nicht nur, nationale Forschungs- und Innovationsprogramme international anschlussfahig weiterzuentwickeln, sondern auch nationale Starken systematisch in europaische, multilaterale und internationale Aktivitaten und Prozesse einzubringen und diese mitzugestalten.

## Die internationale Mobilitat weiter steigern

In internationalen Vergleich ist Deutschland, bezogen auf die Gesamtzahl internationaler Studierender, das funftbleibetste Zielland fur ein Hochschulstudium. Wir wollen, dass mehr qualifizierte auslandische Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Deutschland kommen und dass mehr Deutsche Auslandserfahrungen sammlen konnen. Die Bundesregierung wird darauf hinwirken, dass Barrieren fur die internationale Mobilitat konsequent abgebaut werden.

Im Jahr 2015 gab es 320.000 auslandische Studierende in Deutschland. Wir wollen diese Zahl bis 2020 auf 350.000 weiter steigern.

Die Entwicklung und Verbesserung der Willkommenskultur ist Ziel des Fachkraftekonzepts der Bundesregierung (Sicherungspfad _Integration und qualifizierte Zuwanderung*) sowie der im Jahr 2015 weiterentwickelten Demografiestrategie. Die Bundesregierung wird den Nutzen der Zuwande- rung Hochqualifizierter fur die Gesamtgesellschaft, insbesondere die sozialen Solidarsysteme, in Zukunft starker kommunizieren. Zugleich ist ein hoher Anteil von internationalen Studierenden und Wissenschaftlerinn

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* Wir werden uns fur einen verstarkten Austausch zwischen Deutschland und den BRICS-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China und Sudafrika) sowie anderen aufstrebenden Wissenschaftsnationen in Asien und Lateinamerika einsetzen.

\begin{tabular}{c c}  & Attraktive, international \\ wettbewerbsfahige Arbeits- und \\ karrierebedingungen gestalten \\ \end{tabular}

\begin{tabular}{c c}  & Karrierewege an den Universitaten in Deutschland \\ müssen planbarer und transparenter werden. Die \\ \end{tabular}

\begin{tabular}{c c}  & Die Bundesregierung hat, gemeinsam mit den Landern, \\ im Rahmen der Weiterentwicklung des Pakts fur Forschung und Innovation die Bedeutung der Internationalisierung der Wissenschaftsorganisationen unterstrichen. \\ Diese sollen einen Schwerpunkt auf den Ausbau von \\ Kooperationen auf europaischer und internationaler Ebene legen. Besonderes Gewicht kommt dabei der aktiven Gestaltung des ERR und der Beteiligung an Horizont \\ \end{tabular}

\begin{tabular}{c c}  & Das internationale Engagement der beteiligten Wissenschaftsorganisationen wird sowohl qualitativ als auch quantitativ im Monitoring des Pakts fur Forschung und Innovation verfolgt. Indikatoren sind sowohl Erfolge der Drittmitttleinwerbung als auch beispielhafte Projekte von grosser Strahlkraft. \\ \end{tabular}

\begin{tabular}{c c}  & Die Exzellenzinitiative fordert die Spitzenforschung und zieit gleichzeitig darauf ab, \\ die Spitzen im Universitats- und Wissenschaftsbereich international sichtbar zu \\ machen. Am 16. Juni 2016 haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Lander auf unbestimmen \\ Zeit die Exzellenzstrategie beschlossen. \\ Sie zieit auf die Forderung universitärer \\ Spitzenforschung zur Starkung des Wissenschaftsandorts Deutschland und seiner internationalen Wettbewerbsfahigkeit. Ab 2018 stehen hierfur jahrlich \\ \end{tabular}

\begin{tabular}{c c}  & & \\  & 533 Mio. Euro zur Verfugung, die im Rahmen von zwei Forderlinien vergeben werden. In der Forderlinie der Exzellenzcluster \\ sollen international wettbewerbsfahige \\ \end{tabular}

\begin{tabular}{c c}  & Forschungsfelder an Universitaten bzw. Universitatsverbunden projektbezogen gefordert werden. Universitaten mit Exzellenzclustern können eine Universitatspauschale als Strategiezuschlag zur Starkung ihrer Governance und strategischen Ausrichtung beantragen. Insgesamt stehen hierfur rund 385 Mio. Euro pro Jahr zur Verfugung. Die \\ \end{tabular}

\begin{tabular}{c c}  & Forderlinie der Exzellenzuniversitaten dient der Starkung der Universitaten als Institution bzw. einem Verbund von Universitaten und dem Ausbau ihrer internationalen Spir- zenstellung in der Forschung. Erstmalig werden in dieser \\ \end{tabular}

\begin{tabular}{c c}  & Forderlinie die neuen verfassungsvechtlichen Moglichkeiten Anwendung finden, indem Bund und Sitzland eine Universitat gemeinsam dauerhaft forder können. Hierfur stehen insgesamt 148 Mio. Euro pro Jahr zur Verfugung. \\ \end{tabular}

Verantwortung fur die angemessene Weiterentwicklung der Karrierestrukturen liegt grundsatzlich bei den Universitaten und den Landern.
* Wir setzen uns fur attraktive, international wetthewersbfähige Arbeits- und Karrierebedingungen ein. Fur die internationale Wettbewerbsfahigkeit ist die Etablierung der Tenure-Track-Professur von besonderer Bedeutung.
* Mit der Novellierung des Wissenschaftszeitvertagsgesetzes haben wir die Arbeitsbedingungen fur den wissenschaftlichen Nachwuchs nachhaltig verbessert. Die Anderungen bewirken eine bessere Handhabung der Befristungsregelungen und sollen insbesondere unsachgemasse Kurzbefristungen unterbinden. Damit treten wir Fehlentwicklungen in der Befristungsraxis entgegen, ohne die in der Wissenschaft erforderliche Flexibilitat und Dynamik zu beeintrachtigen.

Gemeinsame Forschungs-infrastrukturen auf- und ausbauer

Leistungstarke Forschungsinfrastrukturen sind ein Kernelement der europaischen und internationalen Forschungspolitik. Hier findet wissenschaftliche Spitzenforschung statt, und es werden Fragen fur Innovationen von morgen bearbeitet. Forschungsinfrastrukturen sind Zentren der Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie der Volkerverstandigung. Damit eroffen sie vielfaltige Moglichkeiten fur Cooperationen mit Partnerlandern.

Wir haben den nationalen Roadmap-Prozess fur Forschungsinfrastrukturen als strategieshes Instrument zur forschungspolitischen Priorisierung kunftiger Investitionen etabliert, um die,Nationale Roadmap fur Forschungsinfrastrukturen" fortzuschreiben. Diese soll die notwendige Planungssicherheit und Finanzierungstransparenz fur nationale Vorhaben wie auch fur die Beteiligung an europaischen und globalen Forschungsinfrastrukturprojekten schaffen. Planung, Bau und Betrieb von Forschungsinfrastrukturen sind unter anderem aufgrund der wissenschaftlichstechnischen Komplexitat und hoher Kosten in einigen Bereichen nur noch in europaischer beziehungsweise internationaler Zusammenarbeit moglich.
* Wir werden die Arbeiten im Europaischen Strategierorum fur Forschungsinfrastrukturen (_European Strategy Forum on Research Infrastructures_", ESFRI) vor allem im Hinblick auf die Weiterentwicklung der sogenannten,_ESFRI Roadmap" weiterhin aktiv mitgestalten. Wir setzen uns fur eine Uberprufung und gegebenenfalls Uberarbeitung der Evaluierungsund Entscheidungsprozesse sowie der Kriterien zur Aufnahme von Infrastrukturvorhaben ein. Die in der _ESFRI Roadmap" derzeit laufenden Vorhaben umfassen das gesamte Facherspektrum von den Naturwissenschaften bis zu den Geistes- und Sozialwissenchaften. Letztere sind mit sechs Vorhaben vertreten, alle mit starker Beteiligung deutscher Partner.
* Deutschland wird sich auch weiterhin im EU-Kontext in starkem Masse bei der dauerhaften Bereitstellung der Copernicus-Dienste engagieren. Copernicus liefert umfangreiche Erdbeobachtungsdatensatze und -produkte (Fernerkundung, Modellrechnungen und In-situ-Messungen), die eine wesentliche Grundlage fur die europaische und internationale Forschung sind.
* Wir wollen nationale Prozesse starker und intensiver mit den Aktivitaten zu Forschungsinfrastrukturen im Rahmen der OECD und G7 verzahnen. Ein erstes Gesprach zwischen OECD/_Global Science Forum" (GSF) und der von den G8-Wissenschaftsministerinnen und -ministern 2008 gegrundeten,Group of Senior Officials on Global Research Infrastructures" (GSO) hat 2015 unter deutscher GSO-Fuhrung stattgefunden.
* Die Bundesregierung wird sich aktiv an der Ausgelstaltung der _European Open Science Cloud" beteiligen. Dabei geht es darum, optimale Bedingungen zu schaffen, um Daten und Wissensbestande zu erschliessen, langfistig zu speichern und diese grenzund disziplinubergreifend nutzen zu konnen. Eine europaische Initiative sollte auf bereits vorhanden nationale Aktivitaten aufbauen und Erfahrungen aus internationalen Initiativen, wie der,Research Data Alliance", berucksichtigen. Wichtig ist es unter anderem, notwendige Rahmenbedingungen, zum Beispiel in Form von einheitlichen Standards, zu klaren.

seiner Grundung 2007 zu einer Erfolgsgeschichte unter dem Dach der Forschungsfahmenprogramme entwickelt. Er ist heute ein in der gesamten Wissenschaftslandschaft anerkanntes Instrument fur den europaischen und internationalen Exxellenzwettbewerb.
* Wir werden auch weiterhin die deutsche Wissenschaft mit dem Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen gezielt zu den Fordermoglichkeiten in Horizont 2020 beraten und informieren. Dabei werden wir den Informationsbedarf bei Querschnittsthemen, wie zum Beispiel bei der sogenannten Innovativen Beschaffung, verstarkt abdecken. Hinsichtlich des Querschnittsthemas Gleichstellung von Frauen und Mannern finanziert das BMBF eine Kontaktstelle zum Thema,,Frauen in die EU-Forschung".
* uber die 22 offiziellen Nationalen Kontaktstellen hinaus
- zusatzliche Beratungsstellen an, zum Beispiel zum EIT und zur internationalen Zusammenarbeit mit Drittstaaten (Staaten, die weder Mitgliedstaaten der EU noch assoziiert mit Horizont 2020 sind).
* Wir engagieren uns im Rahmen der im Jahre 2014 eingerichteten Bund-Lander-Arbeitsgruppe fur eine bessere Abstimmung zwischen Horizont 2020 und den Europaischen Struktur- und Investitionsfonds; die Fonds stellen unter anderem Mittel fur Forschungs- und Innovationsaktivitaten in den EU-Mitgliedstaaten zur Verfugung. Wir setzen uns dafur ein, mehr Transparenz uber gemeinsame Antragsmoglichkeiten herzustellen und den Zugang zu Fordermoglichkeiten fur potenzielle Antragstellende zu verbessern.

* [19] Den Europaischen Forschungsraum zur Realitat werden lassen
* [20] Wir werben dafur, die zentrale Dimension von,,Open Science" gemeinsam mit anderen Mitgliedstaaten und der Europaischen Kommission starker in die bisherigen Initiativen zum EFR zu integrieren. Einschrankungen, die fur marktnahe einen neuen Maßstab in Europa gesetzt. Im Rahmen einer Konferenz zum EFR hat das BMBF im Oktober 2016 eine erste Zwischenbilanz des Erreichten auf nationaler Ebene gezogen und weitere Impulse fur die Fortentwicklung des EFR gesetzt.
* [21] Wir werden auf europaischer Ebene die Ausgestaltung des EFR weiter aktiv begleiten. So werden wir uns unter anderem fur die Implementierung der sogenannten,,European Research Area (ERA) Roadmap" in Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedstaaten auf Basis mitgliedstaatengetriebener Prozesse und Maßnahmen einsetzen.
* [22] Europaischen Forschungsraum fur den,,Open Science" gemeinsam mit anderen Mitgliedstaaten und der Europaischen Kommission starker in die bisherigen Initiative zum EFR zu integrieren. Einschrankungen, die fur marktnahe Forschung gelten, sind hierbei ebenso zu berucksichtigen wie die Vielfalt der vorhandenen, aus der Wissenschaft vorangetriebenen Initiative. Aufserdem erhalt der Aspekt der wissenschaftlichen Integritat als Grundlage fur Forschungsexzellenz und Vertraumen in die Forschung neue Relevanz. Die Hauptverantwortung sehen wir bei den Wissenschaftsakteuren selbst.
* [23] Wir werden in den nachsten Jahren die positive Entwicklung des EFR zu einer vertieften Kooperation auf bis- und multilateral Ebene mit anderen Mitgliedstaaten nutzen. Zudem setzen wir uber

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Allianz der Wissenschaftsorganisationen - Ausgewahlte Projekte

Audit und Re-Audit,,Internationalisierung der Hochschulen" (HRK)

Mithilfe des Audits und Re-Audits,,Internationalisierung der Hochschulen" berat und unterstutzt die Hochschulen" rektorenkonferenz (HRK) ihre Mitgliedshochschulen im Prozess der strategieschen Internationalisierung. Das

Angluti ist eine freivillige, unabhangige und systematische Analyse der Internationalisierungsprozesse einer Hochschule. Es liefert der Hochschulleitung Informationen uber die Leistungsfahigkeit und Wirksamkeit der Inter-

Internationalisierungsmasnahmen sowie uber Moglichkeiten ihrer weiteren Entwicklung. Ziel ist es, das spezifische internationale Profil der Hochschule herauszuarbeiten und auf diesem Wege die Nachhaltigkeit des Internationalsiierungsprozesses abzuschern. Im Re-Audit haben auditierte Hochschulen anschliessend die Moglichkeit, sich bei der Umsetzung ihrer strategischen Internationalisierungsziele extern begleiten zu lassen.

Ein wichtiges Ziel der Initiative ist auch die Vernetzung der Hochschulen untereinander. Diese wird einerseits durch Tagungen und Workshops ermoglicht, zum anderen werden Beispiele gelungener Internationalisierungsrais verbreitet. Zusatzlich werden aus einer Zusammenschaul aller Auditierungen Ruckschlusse auf den Stand der Internationalisierung des gesamten Hochschulsystems gezogen. Auf Grundlage dieser Metaergebnisse identifiziert das Projekt Handungs- und Forderbedarfe, die mit den zustandigen Ressorts und Forderorganisationen erortert werden.

## Internationale Graduiertenkollegs starken kanadisch-deutsche Beziehungen (DFG)

Ezxellente Forschung beruht auch auf der ErschlieBung neuer Kooperationsraume. Ein Beispiel dafur ist die Entwicklung des DFG-Programs Internationale Graduiertenkollegs (IGK) mit Kanada. Im Februar 2011 konnte die DFG ein Abkommen mit dem kanadischen National Science and Engineering Research Council (NSERC) abschliessen, um das IGK-Programm mit dem damals neuen Programm,,Collaborative Research and Training Experience" (CREATE) zu verbinden. Bis dahin existierte noch kein IGK zwischen einer deutschen und einer kanadischen Hochschule. Innerhalb von funf Jahren sind nun 13 deutsch-kanadische IGKs eingerichtet worden. Durch Bekanntmachung des Abkommens ruckten systematische, koordinierte Partnerschaften vermeht in den Blickdeutscher und kanadischer Hochschulen. Inzwischen werden sechs IGKs innerhalb des NSERC-Abkommens gefordert. Daneben gibt es sieben IGKs, darunter zwei in den Geisteswissenschaften, die aus individuellen wissenschaftlichen Konstakten heraus entwickelt wurden. Die IGKs werden in einem hochkompetitiven Verfahren innerhalb des allgemeinen Programmas der Graduiertenkollegs ausgewahlt. Durch das wissenschaftsfseglettete Auswahlverfahren und durch die reziproke Mobilitat (mehrmonatige Forschungaufenthalte an der jeweiligen Partnerhochschule sind fur Promovierende in beiden Landern Pflicht) wird exzellente Forschung in langerfristigen Parrenschaften uber mehrere Forscherationen hinwege etabliert. Als - gewunschter - Nebeneffekt ist in Kanada eine grosere Aufmerksamkeit fur den Wissenschaftstandort Deutschland entstanden, wie ein gesteigertes Kooperationsinteresse auch auferhalb der IGKs zeigt.

## Thematisches Netzwerk,,Principles of Cultural Dynamics" der FU Berlin (DAAD)

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschungaufenthalte an der jeweiligen Partnerhochschule sind fur Promovierende in beiden Landern Pflicht) wird exzellente Forschung in langerfristigen Parrenschaften uber mehrere Forscherationen hinwege etabliert. Als - gewunschter - Nebeneffekt ist in Kanada eine grosere Aufmerksamkeit fur den Wissenschaftstandort Deutschland entstanden, wie ein gesteigertes Kooperationsinteresse auch auferhalb der IGKs zeigt.

## Thematisches Netzwerk,,Principles of Cultural Dynamics" der FU Berlin (DAAD)

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschungaufenthalte an der jeweiligen Partnerhochschule sind fur Promovierende in beiden Landern Pflicht) wird exzellente Forschung in langerfristigen Parrenschaften uber mehrere Forscherationen hinwege etabliert. Als - gewunschter - Nebeneffekt ist in Kanada eine grosere Aufmerksamkeit fur den Wissenschaftstandort Deutschland entstanden, wie ein gesteigertes Kooperationsinteresse auch auferhalb der IGKs zeigt.

## Thematisches Netzwerk,,Principles of Cultural Dynamics" der FU Berlin (DAAD)

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschungaufenthalte an der jeweiligen Partnerhochschule sind fur Promovierende in beiden Landern Pflicht) wird exzellente Forschung in langerfristigen Parrenschaften uber mehrere Forscherationen hinwege etabliert. Als - gewunschter - Nebeneffekt ist in Kanada eine grosere Aufmerksamkeit fur den Wissenschaftstandort Deutschland entstanden, wie ein gesteigertes Kooperationsinteresse auch auferhalb der IGKs zeigt.

## Thematisches Netzwerk,,Principles of Cultural Dynamics" der FU Berlin (DAAD)

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschungaufenthalte an der jeweiligen Partnerhochschule sind fur Promovierende in beiden Landern Pflicht) wird exzellente Forschung in langerfristigen Parrenschaften uber mehrere Forscherationen hinwege etabliert. Als - gewunschter - Nebeneffekt ist in Kanada eine grosere Aufmerksamkeit fur den Wissenschaftstandort Deutschland entstanden, wie ein gesteigertes Kooperationsinteresse auch auferhalb der IGKs zeigt.

Thematisches Netzwerk,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschungaufenthalte an der jeweiligen Partnerhochschule sind fur Promovierende in beiden Landern Pflicht) wird exzellente Forschung in langerfristigen Parrenschaften uber mehrere Forscherationen hinwege etabliert. Als - gewunschter - Nebeneffekt ist in Kanada eine grosere Aufmerksamkeit fur den Wissenschaftstandort Deutschland entstanden, wie ein gesteigertes Kooperationsinteresse auch auferhalb der IGKs zeigt.

Thematisches Netzwerk,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschungaufenthalte an der jeweiligen Partnerhochschule sind fur Promovierende in beiden Landern Pflicht) wird exzellente Forschung in langerfristigen Parrenschaften uber mehrere Forscherationen hinwege etabliert. Als - gewunschter - Nebeneffekt ist in Kanada eine grosere Aufmerksamkeit fur den Wissenschaftstandort Deutschland entstanden, wie ein gesteigertes Kooperationsinteresse auch auferhalb der IGKs zeigt.

Thematisches Netzwerk,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

### Thematisches Netzwerk,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin.

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperation bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

Wie bestehende Kooperationen bestmoglich genutzt, effizient ausgebaut und nachhaltig gestattet werden konnen, zeigt sich am Beispiel des thematischen Netzwerks,,Principles of Cultural Dynamics" der Freien Universitat Berlin. Das vom Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ins Leben gerufene Bottom-up-Netzwerk (mehrmonatige Forschung).

## Strategische Kooperationen der Helmholtz-Gemeinschaft mit Israel (HGF)

Die Zusammenarbeit mit staretischen Einrichtungen stellt fur die HGF eine strategische Prioritat der. Sie ist thematisch wie institutionell vielseitig und zukunftsorientiert.

Besonders hervorzueben ist die,,Helmholtz-Israel-Cooperation in Personalized Medicine", in der sich mehrere Helmholtz-Zentren mit israelischen Partnern zusammengetan haben. Ziele dieser Kooperation sind die Aufklarung von Ursachen und Mechanismen wichtiger Volkskrankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf- oder Infektionskrankheiten und die Entwicklung maßgeschneiderer Ansatze fur die Diagnose, Behandlung und Pravention. Das Projekt knupft an die langjahrige erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem BMBF und dem Ministry of Science, Technology and Space (MOST) in der Krebsforschung an. Umgesetzt wird die Kooperation vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) sowie israelischen Forschungseinrichtungen und Universitaten.

Ein weiteres hervorragendes Beispiel ist das Virtuelle Institut DESERVE (DEad SEa RESearch VEnue), ein gemeinsamnes Projekt von Helmholtz-Zentren mit Partnern aus Israel, Jordanien und den palastinensischen Autonomicgebieten. Aufbauend auf der Helmholtz-Expertise in den an den,,National Labs" in den USA oder an Instituten der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. Forschungsschiffe, Erdbeobachtungssysteme oder Polarstationen sind weitere bedeutende Infrastrukturen, die die HGF errichtet und betreibt. Auch hier arbeiten internationale Forscherteams an komplexen wissenschaftlichen Fragen. Die Entwicklung und Bereitstellung solcher Forschungsinfrastrukturen starkt die Zusammenarbeit nationaler und internationaler Akteure nachhaltig, etwa durch zahlreiche Gastforschende, die hier ihre wissenschaftlichen Projekte vorantreiben.

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### 42 Deutschlands Innovation'schaft hinternational entitle

Gerade fur Deutschland als Hightech-Standort sind Innovationen wesentlich fur die Wettbewerbs- und Zukunftsfahigkeit und damit fur den gesellschaftlichen Wohlstand. Die Nachfrage nach Wissen, Know-how und Produkten aus Deutschland ist hoch. Treiber fur Innovationen sind neue technologische Entwicklungen, aber auch neue gesellschaftliche Bedarfe und Herausforderungen. Digitatsierung und Globalisierung geben wichtige Impulse und prigen Innovationsprozesse maBegblich mit. Innovationen entstehen heute zunehmend an der Grenze zwischen Forschung und Industrie, an Hochschule und Forschungseinrichtungen. Die Integration des Wissensdreiecks ist in diesem Zusammenhang von grosser Bedeutung.

Die Bundesregierung hat mit der neuen Hightech-Stratge einen umfassenden Innovationsansatz vorgelegt, der diesen unterschiedlichen Anspruchen genugt. Das Hightech-Forum arbeitet gegenwartig an Vorschlagen, die Internationalisierung der Hightech-Stratge weiter auszubauen.

Die Bundesregierung sieht eine starkere Vernetzung deutscher Partner mit internationalen Akteuren als notwendig an. Der Zugang zu internationalen Innovationszirken (wie beispielsweise dem Silicon Valley) muss durch neue Partnerschaften erleichtert werden. Daruber hinaus seiht die Bundesregierung Handlungsbedarf, die internationalen Kooperationen forschungsinessurer KMU zu starken. Denn gerade fur innovative KMU ist der Zugang und Nutzen von internationalen Wissensquellen von wachsender Bedeutung.

Der Umgang und die intelligente Nutzung gestigen Eigentums ist fur die Bundesregierung ein Handlungsfeld von hoher Bedeutung. Dies gilt auch fur die Setzung von Normen und Standards im internationalen Kontext. Diese erleichtern den Zugang zu bereits bestehenden Markten und helfen, neue Markte zu schaffen.

Die Bundesregierung wird sich zudem fur eine Verbesserung der Rahmenbedingungen fur Innovation einsetzen. Diese mussen genugend Freiraum und Flexibilitat bieten, um uber Grenzen und Sektoren hinweg einen freienWissens- und Innovationsfluss zu gewahrleisten. In den von Innovationen gepragten Bereichen von hoher gesellschaftlicher Relevanz wird sich die Bundesregierung im Dialog mit allen Akteuren und gesellschaftlichen Gruppen fur die notwendige Akzeptanz einsetzen.

Die Bundesregierung hat mit der,,Digitalen Agenda 2014-2017" die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung - vom Breitbandausbau uber die Digitalisierung der Arbeitswelt bis hin zum Thema IT-Sicherheit - umfassend adressiert. Bildung, Wissenschaft und Forschung sind als maßgebliche Treiber der Digitalisierung fester Bestandteil der Digitalen Agenda. Die Bundesregierung wird die europaischen und internationalen Aspekte dieser Bereiche im Rahmen der Umsetzung der Agenda verstarkt entwickeln. Auch hier wird die enge Verzahnung der nationalen Prozesse mit europaischen und internationalen Aktivitaten angestrebte. Daher wollen wir auch die Forschung zur Digitalisierung, zu ihren Chancen und Risiken, intensivieren.

Horizont 2020 legt im Vergleich zu fruheren EU-Forschungsrahnenprogrammen einen verstarkten Fokus auf die Innovationsforderung. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag fur ein wettbewerbsfahiges Europa, indem es die Verwertbarkeit und die Anwendungsmoglichkeit von Forschungsergebnissen starker brucksichtigt. Daruber hinaus begreift es Ful als Teil eines Gesamtsystems.

Es darf dabei jedoch nicht ubergehen werden, dass Forschung nach wie vor die Basis der Innovationen schafft. Daher wird in Zukunft starker und genauer darauf zu achten sein, dass wir auf europaischer Ebene alle Bereiche des Innovationsgeschehens in einem effektiven Verhaltnis fordern. Dabei kann Verbundforschung die Brucke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung bilden und darf daher nicht zu einseitig auf die Anwendung orientiert sein. Innovationsforderung sollte hierbei sowohl die Gewinnung grundlegender Erkenntnisse als auch Massnahmen der Marktumsetzung adressieren. Denn Innovationen, die im Markt ankommen, konnen mittelfristig nur erreicht werden, wenn durch Forschung die Grundlagen gelegt werden.

* **die Internationalisierung der Instrumente der Hightech-Strategie vorantreiben**
* **KMU bei internationalen Innovationskooperationen unterstützen**
* **deutsche Akteure in Entscheidungsprozessen zur Internationalisierung unterstützen**
* **die Innovationsforderung auf europaischer Ebene weiterentwickeln**
* **die europaischen und internationalen Potenziale stkirker nutzen**
* **neue Finnazierungsmoglichkeiten auf europaischer Ebene nutzen**
* **die Treiberrolle von Bildung, Forschung und Innovation im Digitalisierungsprozess starken**
* **digitale Informationsinfrastrukturen starken und einen Offenen Zugang sichern**
* **die Verwertung und das Management von Immaterialgüterrechten verbessern**
* **internationale Normen und Standards mitgestalten**

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* Das BMBF bundelt sein Forderangebot in der Initiative KMU-International. Im Fokus stehen insbesondere KMU des verarbeitenden Gewerbes mit hoher Fu-Intensitat. Wir werden die Information und Beratung deutscher KMU zur europaischen und internationalen Innovationskooperation sowie die internationale Prasentation deutscher Systemkompetenz im Rahmen des BMBF-Aktionsbundnisses Forschungsmarketing intensivieren.
* Das BMBF wird den 2+2-Projektansatz auf bilateraler Ebene ausbauen. Im Rahmen dieser Projekte arbeiten akademische und industrielle Partner aus den jeweiligen Partnerlandern in einem Konsortium zusammen. Auf deutscher Seite sind in den Projekten vor allem innovative KMU beteiligt. Im Fokus stehen anwendungsnahe FuE-Projekte in den Schlusseltechnologien (zum Beispiel IKT, Produktion, Transport) und im Bereich des globalen Wandels (zum Beispiel erneuberbare Energien, Gesundheitsforschung, Biotechnologie, Nahrung und Landwirtschaft, Umweltechnologien).
* Wir werden nationale Fachprogramme des BMBF weiter fur eine Teilnahme internationaler Partner in Verbundprojekten obfren. So kann zukunftig deutlich mehr internationale Zusammenarbeit bereits auf der Ebene national definierter Themenschwerpunkte erfolgen.
* Wir werden mit den europaischen Nachbarlandern neue gemeinsame KMU-fokussierte Forderbe-kanntmachungen im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung ver6fentlichen. Unser Ziel ist es, den Austausch von grunen Technologien gemeinsam mit KMU voranzutreiben, die wissenschaftliche Beratung fur diese Unternehmen zu verstarken und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und KMU zu entwickeln.
* Im Rahmen der Umsetzungspaltatform,,Green Economy" werden wir den Export neuer Umweltechnologien aus der Forschungsforderung in Entwicklungs- und Schwellenlander unterstutzen. Insbesondere sollen,,frugale Technologien" gemeinsamsam mit Partnern vor Ort entwickelt werden. Dafur konnen vorhandene Strukturen (zum Beispiel die BMBF-Klimazentren in Afrika) genutzt werden.
* Wir werden ein,MINT Recruiting fur den Mittelstand" organisieren (MINT steht fur Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Ziel ist es, mehr im Ausland tatige deutsche Forschendes Fachkrafte fur den deutschen innovativen Mittelstand zu gewinnen. Dazu kann kunftig unter anderem eine eigene Plattform,MINT-Recruiting fur den Mittelstand" der jahrlichen,GAIN-Tagungen" dienen und an die Erfolge bei der (Ruck-)Gewinnung von Forschenden anknupfen.
* Wir werden,Matching"-Veranstaltungen in den wichtigsten Ziellandern von deutschen Studierenden im Ausland als Forum der Fachkraftegewinnung fur Mittelstandler ausgestalten. Diese Veranstaltungen werden insbesondere an den Studienorten mit den meisten deutschen Studierenden durchgefuhrt. Sie werden in Cooperation mit dem AA zusammen mit den Deutschen Auslandshandelskammern (AHK) mit konkreter Ausrichtung auf KMU organisiert und durch das BMBF mitfinanziert.
* Wir starken mit dem Zentralen Innovationsprogramm (ZIM) des BMWi die grenzuberscheintende Forschungszusammenarbeit von KMU. Mit dem hoheren Fordersatz fur grenzuberscheintende FuEProjekte von Unternehmen von bis zu 10 % soll ein Anreiz zur internationalen Zusammenarbeit gegeben werden.

Deutsche Akteure in Entscheidungsprozessen zur Internationalisierung unterstutzen

Das Entschehen neuer Innovationszentren und die hohe Volatilitat von neuen Kooperationspartnern und Konkurrenen im Innovationsgeschehen auf globaler Ebene stellen Forschungsakteure und innovative Unternehmen vor grosse Herausforderungen in ihren internationalen Aktivitaten. Fragen nach zukunftigen technologischen Entwicklungen, Chancen der Zusammenarbeit, dem Risiko von Wissensabfluss etc. stehen dabei im Vordergrund.

Wir werden verstarkt entsprechende Informationen bereitstellen, um deutsche Unternehmen in ihren Kooperations- und Standortentscheidungen zu unterstutzen. Dazu ist unter anderem eine Analyse der Internationalisierungsstrategien anderer Lander geplant.

Wir sehen die wissenschaftliche Beratung der Rossortforschungseinrichtungen zu regulatorischen Aspekten innovativer Therapien und klinischer Studien als ein wichtiges Instrument, das verstarkt die Beratung zu internationalen Aspekten unterstutzen wird (zum Beispiel das Innovationsburo des Paul-Ehrlich-Instituts [PEI] oder die Wissenschaftstberatung des Bundesinstituts fur Arzneimittel und Medizinprodukte [BfArM]).

Die Innovationsforderung auf europaischer Ebene weiterentwickeln

Die europaische und internationale Kooperationsprojekte

Instrumenten zur Innovationsforderung entwickelt und eingefuhrt.

Wir unterstutzen eine kritische Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung des bisherigen Systems mit dem Ziel einer verbesserten Komplementaritat und Vernetzung. Der Clusteransatz hat sich im Innovationsbereich bewahrt. Die Weiterentwicklung der bestehenden Instrumente im Innovationsbereich sollte auch mit dem Ziel verfolgt werden, die KMU-Beteiligung insgesamt zu starken und zu erleichtern.

Wir befurworten eine kritische Uberprufung der Europaischen Innovationspartnerschaften (EIP).

Wir begrussen die Debatte zum geplanten Europaischen Innovationsrat (European Innovation Council, EIC). Dessen Ausrichtung sollte vom europaischen Mehrwert und vom Anspruch an mehr,,Exzellenz in Innovation" geleitet sein. Unter dieser Voraussetzung bietet der EIC die Chance, zum Aushangeschild der europaischen Innovationsforderung zu werden. Mogliche Massnahmen waren die Refokussierung des KMU-Instruments auf,,High-Potential"-KMU oder der verstarkte und gezielte Einsatz von,,Inducement Prizes" als Anreiz fur die Entwicklung innovativer Losungen fur grossfe gesellschaftliche Herausforderungen. Auch sollte der EIC die Funktion eines,,One-Stop-Shop" und Wegweisers durch das europaische Innovationsfordersystem einnehmen, um die Ubersichtlichkeit und Anschlussfahigkeit der Instrumente zu verbessern.

Wir uberprufen, wie der Ansatz des EIT gestarkt und weiterentwickelt werden kann. Gegebenenfalls kann er zu einem Innovationslabel ausgebaut werden, das auch die weitere Innovationsforderung im Rahmen von Horizont 2020 einschlieSt.

Europaische und internationale Kooperationsprojekte

ermoglichen wissenschaftlichen Akteuren ein erweitertes Kooperationsspektrum mit Unternehmen aus dem Ausland. Zudem konnen deutsche Unternehmen und insbesondere KMU von der starkeren Innovationsonorientierung des EU-Rahmenprogramma Horizont 2020 profitieren. Im zwischenstaatlichen Programm EUREKA sind deutsche Wissenschafts- und Innovationsnakteure an zahlreichen europaischen Netzwerken beteiligt.

Wir werden in Zukunft verstarkt internationale Innovationskooperationen zwischen offentlichen FuE-Einrichtungen und der Wirtschaft unterstutzen. Diese werden zu einem zentralen Bestandteil der bestehenden wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit (WTZ).

Wir werden nationale Aktivitaten noch starker als bisher mit europaischen und internationalen Initiativen abstimmen, um das Potenzial der verschiedenen Handlungsebenen im Innovationsbereich zu nutzen, zum Beispiel im Bereich von offentlich-privaten Partnerschaften.

Wir werden die bestehenden Nationalen Kontaktstellen untereinander und mit den nationalen Angeboten, wie der Forderberatung,,Forschung und Innovation" des Bundes, eng vernetzen, um eine optimale Beratung fur die Zielgruppe KMU zu ermoglichen. KMU werden verstarkt uber Innovationsmassnahmen im marktnahen Bereich informiert, zum Beispiel uber das,,KMU-Instrument" und das Programm,,Fast Track to Innovation". Einen Schwerpunkt der Beratung bilden mogliche EU-Anschlussforderungen fur zuvor national geforderte Projekte. Daruber hinaus bieten im Rahmen ihrer gesetzlichen Aufgaben die zustandigen Ressortforschungseinrichtungen fruhzeitig Beratung zu regulatorischen Fragen an. Beispiele dafur sind das Innovationsburo des PEI sowie die wissenschaftliche Beratung des BfArM.

Wir werden die Fortentwicklung der uber EUREKA gestalteten Clusterpolitik und ihre Anbindung an nationale Aktivitaten sicherstellen. Deutschlandunterstutzt die Arbeiten bei EUREKA am neuen Instrument _Global Stars". Es erleichtert die Zusammenarbeit von KMU der EUREKA-Mitgliedslander mit internationalen Partnern aus Dritstaaten. Das Instrument ermoglicht unterschiedliche Formen der Innovationszusammenarbeit und steht fur die angestrebte globale Ausrichtung von EUREKA.
* auch aufgrund der positiven Erfahrungen mit Eurostars 1
- die Fordermittel fur Eurostars 2 steigern und das Programm mit durchschnittlich 15 Mio. Euro (einschließlich Beitrag der Europaischen Kommission) jahrlich unterstutzen.

## Neue Finanzierungsmoglichkeiten auf europaischer Ebene nutzen

Deutschland setzt national und auf europaischer Ebene weiterhin auf einen breiten Instrumentenmix, der von Zuschussen uber Darlehen bis hin zu offentlichen Beteiligungen reicht. Die Darlehensfinanzierung von Ful stellt einen wichtigen Baustein fur eine bessere Wettbewerbs- und Innovationsfahigkeit Europas der.

* Neue Finanzierungsprogramme fur Ful auf europaischer Ebene bieten neben der klassischen Forskorderung neue Potenziale. Dies gilt auch fur den 2015 neu etablierten Europaischen Fonds fur strategische Investitionen (EFSI). Dieser Fonds, an dem sich auch die Europaische Investitionsbank (EIB) beteiligt, ist mit 21 Mrd. Euro ausgestattet. Mit ihm sollen riskioreiche Projekte unter anderem in Bildung, Forschung, Entwicklung und Innovation finanziert werden. Die Kreditanstalt fur Wiederaufbau (KFW) wird zusatzlich 8 Mrd. Euro fur EFSI-Projekte mit einem Fokus auf deutsche Partner bereiststellen.
* Wir setzen uns dafur ein, dass der Einsatz der Finanzierungsinstrumente im Rahmen von Horizont 2020 auf marktnahe Bereiche beschrankt bleibt, wie zum Beispiel industrielle Demonstrations- und Marktumsetzungsprojekte. Zudem werden wir darauf achten, dass die Darlehensfinanzierung nicht zulasten der zuwendungsbasierten Ful-Forderung weiter ausgebaut wird.

Die Treiberrolle von Bildung, Forschung und Innovation im Digitalisierungsprozess starken

Im Rahmen der nationalen Digitalen Agenda (2014 bis 2017) hebt die Bundesregierung die Rolle von Bildung, Wissenschaft und Forschung als Treiber des Digitalisierungsprozesses und als Grundlage der Wertschopfung im Markt hervor. Die zunehmende Digitalisierung erleichtert die Schaffung virtueller Forschungsnetzwerke. Diese sind haufig eine sinnvolle Erganzung, aber kein Ersatz fur die Forderung regionaler Cluster, die den Nukleus der erfolgreichen Innovationspolitik auf nationaler und europaischer Ebene darstellen.

* Wir werden im Bereich Wissenschaft eine _,Strategie fur den Digitalen Wandel in der Wissenschaft" erarbeiten.
* Wir setzen uns dafur ein, dass Fordermoglichkeiten fur die Digitalisierung der Forschung verstarkt auch in der europaischen Strukturpolitik berucksichtigt werden.
* Digitale Bildung ist eine Grundvoraussetzung nicht nur im Hinblick auf die Anforderungen der digital gepragten Arbeitswelt, sondern auch fur gesellschaftliche und politische Teilhabe. Die Bundesregierungtragt durch die Umsetzung guter digitaler Bildung dazu bei, Deutschland international zu einem noch attraktiverem Bildungs-, Arbeits- und Lebensort zu entwickeln. Im Rahmen des Hochschultorums Digitalisierung, der Internationalen Berufsbildungs-kooperation oder des Anerkennungsportals,Anerkennung in Deutschland" werden die Potenziale digitaler Bildungsangebote gezielt zur Internationalisierung aller Bildungsberiche genutzt.

Digitale Informationsinfra-strukturen starken und einen offenen Zugang sichern

2014 haben Bund und Lander den Rat fur Informationsinfrastrukturen eingerichtet. Ziel ist es, die vorhandenen vielfaltigen Aktivitaten im Bereich der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturenbesser aufeinander abzustimmen und evidenzbasierte Antworten auf die Herausforderungen im Bereich der digitalen Informationsinfrastrukturen zu entwickeln. Das Gremium berat Wissenschaft und Politik unter anderem in Fragen der Weiterentwicklung der Informationsinfrastrukturen, beispielsweise zur Langzeitarchivierung, zur Qualitatssicherung von Forschungsdaten oder zum Ungang mit virtuellen Forschungsurgebungen.
* Wir werden die Arbeit des Rates fur Informationsinfrastrukturen in den nachsten Jahren aktiv unterstutzen. Dabei werden Entwicklungen auf europaischer Ebene einbezogen. Gleichzeitig wird die Bundesregierung Impulse aus dem nationalen Prozess in die europaische Debatte einbringen.
* Mit der im September 2016 vom BMBF vorgelegten,,Open Access"-Strategie sollen die Rahmenbedingungen fur einen effektiven und dauerhaften Zugang zu offentlich geforderten Forschungspublikationen verbessert werden.

Die Verwertung und das Management von Immaterialguterrechten verbessern

Der Wissenstransfer und das Management geistigen Eigentums an deutschen Hochschulen und ausferuniversitaren Forschungseinrichtungen in europaischen (sowohl auf bilateraler Ebene als auch im EU-Kontext) beziehungsweise internationalen Projekten sollen durch Anwendung von,,guten Praktiken" weiter gestarkt werden. Ein Orientierungspunkt hierfur ist insbesondere die europaische IP-Charta-Initiative zum Umgang mit geistigem Eigentum bei Wissenstransfertatigkeiten.

* neben der Regelung von Zweitverwertungsrechten
- ein wissenschaftsfreundliches Urheberrecht weiter ausbauer, um den Zugang zu wissenschaftlichen Informationen zu erleichtern.
* Wir werden auf europaischer Ebene dafur Sorge tragen, dass auch der EU-Urheberrechtsrahmen an das digitale Umfeld angepasst wird. Moderne
Strahlentherapie nach Maß: Im transatlantischen Verbund fur eine optimierte Behandlung von Krebspatienten (FhG)

\begin{tabular}{c c} Krebs ist mit uber 200.000 Todesfallen pro Jahr die zweithaufigste Todesursache in Deutschland. Strahlentherapie kommt in uber der Halfte aller Krankheitsfalle zur Anwendung. Das Ziel der Therapie ist es, Tumorzellen abzutoten; gleichzeitig muss umliegendes gesundes Gewebe geschont werden. \\ \end{tabular}

Unter Leitung des Fraunhofer-Instituts fur Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern haben das DKFZ, das Universitatsklinikum Heidelberg sowie das Massachusetts General Hospital in Boston, USA, an einer Alternativlosung gearbeitet. Mediziner, Physiker, Informatiker und Mathematiker haben dafur zusammen eine neue Software entwickelt. Sie verkurzt die Dauer der Strahlentherapieplanung, erleichtert das Finden einer guten Balance zwischen Therapiechance und eventuellen Nebenwirkungen und tragt letztlich zu verbesserten Heilungschancen bei.

Getestet wurde die Software in der Radioonkologie des Universitatsklinikums Heidelberg. Erstmals klinisch zum Einsatz kam die mehrkreiterile Optimierung 2011 mit Unterstutzung des Unternehmens RaySearch Laboratories im Massachusetts General Hospital in Boston. Die US-amerikanische Klinik ist das alteste und gro8te Lehkrankenhaus der Medizinischen Fakultat der Harvard University.

Bis Ende 2015 konnte das System an circa 400 Plaungsplatzen in uber 300 Kliniken installiert werden. Durch zusatzliche Lizenierung durch den US-amerikanischen Weltmarktfuhrer Varian Medical Systems wird die Technologie ab 2016 an uber 20.000 Therapieplaungsplatzen weltweit verfugbar sein. Das Verbundvorhaben umfasste sowohl offentlich als auch industriell finanzierte Projekte unterschiedlicher Geldgeber (zum Beispiel BMBF, Stiftung Deutsche Krebshife e.V., National Institutes of Health, USA).

- auch der nicht akademischen Fachkrafte
- starkt die Wettbewegfshigkeit von Volkswirtschaften. Es tragt zu sozialem Frieden, zur Abscherung gegen wirtschafftliche Krisen und zur Bekampfung von Fluchtursachen bei.

Deutschland gilt mit seinem dualen System der Berufsbildung wellweit als Vorblid. Viele Staaten sind daran interessiert, bei der Berufsbildung mit Deutschland zusammenzuarbeiten. Sie wollen lernen, wie duale Mechanismen - beispielsweise das institutionalisierte Zusammenwirken von Staat und Privastektor oder die Kopplung der Lernorte Unternehmen und Berufschule - funktionieren und die Wettbewerbs- und Innovationsfahigkeit unterstutzen konnen.

Adaquat ausgebildete Fachkrafte sind auch eine Erfolgsbedingung fur das Engagement deutscher Unternehmen in den Ziellandern: Der Zugang zu Auslandsmarkten fur deutsche Dienstleistungen und Produkte kann nur dann gemesstiert oder verbessert werden, wenn auf den dortigen Arbeitsmarkten die berufluchen Fahigkeiten fur Produktion, Vertrieb, Beratung und Wartung auf entsprechendem Niveau vorhanden sind. Diekonomischen Krisen seit 2008 haben in einigen europaischen Landern zu erheblichen Verwerfungen auf den Arbeitsmarkten und zu hoher Jugendarbeitslosigkeit gefuhrt. Die Bundesregierung setzt sich mit ihren europaischen Partnerlandern fur die Starkung der Jugendbeschaftigung und die Modernisierung der Berufsbildungssysteme ein. Dabei kommt der Steigenburg der Mobilitat von Ausubilden, insbesondere im Rahmen der bestehenden Instrumente von Erasmus+, grosse Bedeutung zu.

Im Fokus der Kooperationsaktivitaten mit ausgewahlten BRICS- und OECD-Staaten steht die Beratung zur Innovation der Berufsbildungssysteme in den Partnerlandern. Zentral ist die Unterstutzung bei der Anpassung des jeweiligen gesetzlichen Rahmens und bei der Entwicklung bedarfsorieniterter, innovativer Rahmencurricula. Die Unternehmen als Lern- und Aus bildungsorte und als Partner zur Weiterentwicklung der Berufsbildung starker zu involvieren ist ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Deutschen Unternehmen kommt oft eine Schlusselrolle zu, da sie zumeist schon in betrieblichen Modellen in den Partnerlandern ausbilden. Die Bundesregierung unterstutzt deutsche Unternehmen bei der Fachkrafteausbildung an ihren auslandischen Standorten. Perspektivisch bilden die Aktivitaten der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit auch eine Grundlage fur die Gewinnung hoch qualifizierter Fachkrafte aus dem Ausland. Dies wird auch im Rahmen der im Sommer 2016 auf der EU-Ebene angelaufenen Reform der Blauen Karte EU eine wichtige Rolle spielen.

Die Bundesregierung richtet ihre Anstrengungen auch darauf, die Mobilitat von Auszubildenden zu steigern, die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen auslandischer Fachkrafte zu erleichtern und die internationale Qualifizierung des Ausbildungspersonals auszuweiten. Fur alle Berufsbildungskooperationen gilt: Es kann keine Eins-zu-eins-Ubertragung des deutschen dualen Ausbildungssystems in ein Partnerland geben. Vielmehr unterstutzen wir die Partnerlander darin, Elemente nach Bedarf in ihr jeweiliges System einzupassen.

Um der gestiegenen Nachfrage aus dem Ausland zu begegnen und gleichzeitig eine hohe Qualitat und ein koharentes Auftreten der deutschen Akteure zu institutionalisieren, wurden auf der Grundlage der,Strategie der Bundesregierung zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit aus einer Hand" vom Juli 2013 bereits wichtige Weichenstellungen vorgenommen.

## References

* [1] Die Bundesregierung hat das ehrgeizige Ziel formuliert, im Jahr 2020 mindestens 10 % der Auszubildenen eines Jahrgang einen Auslandsaufenthalt wahrend der Ausbildung zu ermoglichen (so auch der Deutsche Bundestag, siehe Drucksache 17/10986). Damit wurde das europaische Ziel, 2020 mindestens 6 % eines Auszubildenenjahrrangs fur einen Auslandsaufenthalt zu mobilisieren, deutlich herautgesetzt.
* [2] Wir werden insbesondere das europaische Bildungsprogramm Erasmus+ (2014-2020) nutzen, um unser Ziel zu erreichen. Wir streben an, unsere Teilnahmequoten weiter zu steigern.

* [16] Zahl der bewilligten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland an Leonardo-Mobilitats-maßnahmen (bis 2013) bzw. ERASMU5+ (ab 2014)

Die Berufsbildungskooperation mit relevanten Industrie- und Schwellenlandern ausbauer

Aufgrund des steigenden Bedarfs von Industrie- und Schwellenlandern an gut ausgebildeten Fachkraften werden wir die Zusammenarbeit mit interessierten Partnern weiter ausbauer.

* [17] Wir setzen darauf, Kernelemente der dualen Ausbildung mit gemeinsamen,Leuchtturnprojekten" exemplarisch in unseren Partnerlandern umzusetzen. So wurde in Portugal gemeinsam mit dem portugiesischen Bildungs- und Arbeitsministerium ein Programm fur Ausbildungspersonal entwickel und erprobt. Es ist angepast an die portugiesischen Rahmenbedingungen, die Arbeintehmerinnen und Arbeitnehmern eine Weiterbildung im Rahmen von bis zu 35 Stunden im Jahr ermöglichen.
* [18] Wir unterstutzen Partnerlander bei der Qualifiziereung von Bildungspersonal und bei der Entwicklung von Ausbildungs- und Prufungsordunungen. Konkete Massnahmen sind die Etablierung von Berufsbildungs- und Prufungsausschussen unter Beteiligung aller relevanten Akteure. Ein weiteres zentrales Element ist die Etablierung und Weiterentwicklung von Qualitatsstandards. In der Slowaei ist nach deutscher Beratung im April 2015 ein neues Berufsbildungsgesetz in Kraft getreten. Damit konnen seit September 2015 die ersten Klassen fur eine vierjahrige Ausbildung mit einem betrieblichen Anteil von 60 % starten. Das BIBB und die deutsch-slowakische Auslandshandelskammer haben gemeinsam mit slowakischen Partnern ein Pilotprojekt gestartet, in dem in KMU 26 Industrie- und Konstruktionsmechaniker mit einem doppelten Abschluss (Abitur und Berufsabschluss) ausgebildet werden.
* [19] Wir werden die uber das Projekt VETnet durch die AHK geschaffenen Beratungstrukturen an neu Standorten vor Ort (China, Griechenland, Indien, Italien, Lettland, Portugal, Russell, Slowakei und Thailand) in einer zweiten Phase weiter ausbauer. Wir streben an, diese in eine nachhaltige, sich selbst tragende Struktur zu uberfuhren.

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Die Anerkennung von Abschlussen

erleichtern

BMBF unterstutzt deshalb das Pilotprojekt des

DIHK (_Pro Recognition") zur Einrichtung von

_Anerkennungsberatern" in den AHK in ausgewahlten Landern. Diese Anlauf- und Beratungsstellen

in den AHK bieten Informationen zur beruflichen

Anerkennung in Deutschland an, prufen bereits vor

Ort die Voraussetzungen und den Nutzen fur eine

Anerkennung des Berufsabschlusses und konnen

hend sein kann. So ermoglicht das Anerkennungsgesetz

aus dem Jahre 2012 Zuwanderern und Fluchtlingen mit

auslandischem Berufsabschluss, einen gleichwertigen

Beruf in Deutschland auszuuben und sich auf diese

Weise zu integrieren. Das BMBF koordiniert federfuh

F. fur die Bundesregierung die Aktivitaten in diesem

Themenbereich. Das Interesse an Informationen und

Beratung zur Anerkennung beruflicher Abschlusses aus

dem Ausland steigt kontinuierlich an.

* Wir werben mit dem zentralen Informationsportal der Bundesregierung _Anerkennung in Deutschland" (www.anerkennung-in-deutschland.de) international fur die Chancen des Anerkennungsgesetzes. Das vom BMBF geforderte Portal ist in neun Sprachen zuganglich. Das BMWi unterstutzt die fur die Anerkennung zustandigen Stellen mit dem BQ-Portal, dem Informationsportal fur auslandische Berufsqualifikationen, bei der Bewertung auslandischer Berufsabschlusse.
* Daruber hinaus ist es wichtig, Erstanlauftstellen zur Vor-Ort-Beratung im Ausland anzubieten. Das

Die Bundesregierung will mehr Menschen dazu ermutigen, das vielfaltige Angebot an Berufsbildungsmoglichkeiten zu nutzen.
* Wir werden fur mehr Transparenz der Qualifikationen und Kompetenzen sorgen und grenzuberschreiende Gemeinsamkeiten starker sichtbar machen. Damit wollen wir die landerubergreifende Akzeptanz, Anrechnung und De-facto-Anerkennung

beforderten und so den europaischen Bildungsraum ausbauer.

- zu erhohen. Wir werden die,,Europaische Ausbildungsallianz" gemeinsam mit unseren Partnern in Europa weiterentwickeln, um durch die Implementierung dualer Ausbildungsprimizpien in interessierten Landern die Ubergange in Ausbildung und Beschaftigung zu verbessern.
* [16] Auf Initiative Deutschlands haben sich die G7-Staaten beim Gipfel im Juni 2015 in Elmau verpflichtet, im Rahmen der Initiative,,Economic Empowerment of Women" bis 2030 ein Drittel mehr Frauen und Mädchen in Entwicklungslandern durch berufliche Bildung zu fordern. Dadurch werden ihre Chancen auf Beschaftigung und wirtschaftliche Teilhabe verbessert. Die Bundesregierung unterstutzt ihre Koorperationslander dabei, ihre Berufsbildungs- und Arbeitsmarktpolitik so zu gestalten, dass sie die Teilhabe von Frauen an der Wirtschaft stark.

### Duale Studiengange ausbauer

Duale Studiengange leisten einen wichtigen Beitrag zur Profilierung des deutschen Hochschulstandorts. Sie bieten eine praxisbezogene und gleichzeitig wissen-schaftlich fundierte Ausbildung, oftmals mit internationalem Bezug. Die Zahl der dual Studierenden in Deutschland ist innerhalb von zehn Jahren von knapp 40.000 auf uber 64.000 gestiegen. Neben den staatlichen und privaten Fachhochschulen sind inzwischen auch Berufsakademien, duale Hochschulen und einige Universitaten in diesem Segment vertreten. Immer mehr Unternehmen schatzen dieses Studienmodell, um geeignete Fachkrafte zu gewinnen.

* [17] Wir befurworten, ebenso wie die BDA und die HRK, einen Ausbau des bestehenden Angebots dualer Studiengange. Wir werden Aktivitaten zum Erfahrungsaustausch und gegenseitigen Lernen auf internationaler und europaischer Ebene fordern.

Die Beteiligung an internationalen Leistungsvergleichsuntersuchungen bietet die Moglichkeit, Erkenntnisse uber die im formalen Bildungssystemerworben Kompetenzen zu gewinnen. Die Studien liefern wichtige Erkenntnisse uber Starken und Schwachen des deutschen Bildungssystems. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der schulischen Bildung - wobei in jungster Zeit auch die Analyse der beruflichen Aus- und Weiterbildung hinzugekommen ist. Zu den wichtigen internationalen Leistungsvergleichen der vergangenen Jahre zahlen die OECD-Erhebungen,,Programme for International Student Assessment" (PISA) und,,Programme for the International Assessment of Adult Competencies" (PIAAC), die Studien zur arbeitsplatzbasierten beruflichen Aus- und Weiterbildung (,,Work-based learning in vocational education and training") sowie die,,Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung" (IGLU) und,,Trends in Mathematics and Science Study" (TIMSS).

* zur Unterstutzung einer evidenzbasierten Bildungspolitik
- auch zukunftig die deutsche Beteiligung an relevanten internationalen Vergleichsstudien im Einvernehmen mit den Landern sicherstellen. Die daraus gewonnenen Impulse werden wir fur die Bildungsforschung nutzen.

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Die Digitalisierung eroffnet weitere Handlungsoptienen und eine neue Qualitat der Zusammenarbeit mit den aufstrebenden Wissenschaftstnationen. Unterschiedliche Akteure konnen besser in den Forschungsprozess eingebunden werden. Die Vernetzung und der Austausch von Wissen erfolgen dynamischer und einfacher.

Mit dieser Entwicklung in Richtung einer wissenschaftlich exzellenten und digital erschlossenen globalen Wissensgesellschaft werden viele Schwellen- und Entwicklungslander zu neuen Partnern in der Zusammenarbeit. Die Bundesregierung will diese Dynamik bewusst nutzen. Wir wollen daher die deutsche Wissenschaft verstarkt in diese globalen Prozesse einbinden.

Zugang zu Wissen, Forschenden und Partnern soll real vor Ort oder digital ermoglicht und erleichtert werden. In der praktischen Umsetzung wird es darum gehen, die bestehenden Kooperationen der deutschen Forschungs- und Mittlerorganisationen mit den Partnerlandern besser miteinander zu vernetzen, sowohl in Deutschland als auch im Partnerland. Wir wollen dazu beitragen, dass gemeinsame wissenschaftliche Praktiken und Standards entwickelt werden, und damit Forschungskooperationen auf gleichem Qualitatsniveau ermoglichen. Die Mobilitat soll gesteigert, gemeinsame Agenden sollen definiert werden. Auch in Fragen der Digitalisierung, so zum Beispiel im Bereich,,Open Access", wollen wir ein gemeinsames Verstandnis mit Schwellen- und Entwicklungslandern entwickeln.

In der Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungslandern stehen wissenschaftliche und politische Akteure haufig vor sektor- und auch grenzuberschreitenden Herausforderungen. Neben technologischen Fragestellungen und Entwicklungsfzielen sind auch soziookonomische Aspekte und Systemansatze hierfur von Bedeutung. So konkurrieren zum Beispiel in vielenLändern die unterschiedlichen Nutzungskonzepte der landwirtschaftlichen Biomasseproduktion miteinander. Mal steht die Ernahrung der Bevolkerving im Vordergrund, mal die Gewinnung von Biokraftstoffen oder die stoffliche industrielle Rohstoffgewinnung. Ein koharentes Zusammenspiel zwischen den Politiken einzelner Sektoren, wie Gesundheit, Landwirtschaft oder Energie, aber auch zwischen der Bildungs- und Forschungspolitik sowie der Entwicklungs- und Aufsenpolitik ist an dieser Stelle von grosser Bedeutung. Die Bundesregierung wird sicherstellen, dass mogliche Synergien, die sich aus einer verbesserten Abstimmung zwischen den Bundesressorts ergeben, fur gemeinsame Initiativen genutzt werden. Daruber hinaus sind globale Herausforderungen keinesfalls nur durch Anstrengungen einzelner Staaten zu bewaltigen. Vielmehr bedarf es der Zusammenarbeit der gesamten Staatengemeinschaft.

## References

* [1] D. Bundesregierung wird auf die bewahrten Instrumente und Programme der internationalen Zusammenarbeit aufbauen. Wir werden diese, sofern aufgrund verandter Rahmenbedingungen notwendig, anpassen. Dies kann in der Folge unter anderem uber gemeinsame bzw. koordinierte Initiativen der Bundesressorts erfolgen.
* [2] W. werden strukturbildende Cooperationen zwischen den jeweiligen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen bei der Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungslandern unterstutzen. Damit wird ein Beitrag zum gegebenenfalls notwendigen Kapazitatsaufbau in den Partnerlandern geleistet.
* [3] Die Bundesregierung wird die Rolle der Forschung in der Politikerbatung starken. Sozialwissenschaftliche und soziookonomische Forschung tragen zum Verstandnis und zu Losungsansatzen von gesellschaftlichen Transformationsprozessen bei. Dazu gehort auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit transregionalen und globalen Verflechtungsbeziehungen und Austauschprozessen. Gerade vor dem Hintergrund sozialer Umbruche, Krisen und Krieg in vielen Teilen der Welt ist der Bedarf an wissenschaftlichen Grundlagen und Antworten fur neue Losungsansatze gross.
* [4] Wir werden in sowohl wissenschaftlich als auch politischen nachten Angen in Asien, Lateinamerika sowie in Afrika internationale Forschungskollegs aufbauen: die Maria Sibylla Merian International Centres for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences. Ausgehend von positiven Erfahrungen mit vergleichbaren Formaten in Deutschland (den Kate Hamburger Kollegs) hat das BMBF dieses neue Instrumenten entwickelt. Verbunden ist damit das Ziel, dem gestiegenen Bedarf an Wissen uber herausgehohene Schwellenlander und Regionen weltweit Rechnung zu tragen und zugleich die Zusammenarbeit mit diesen auch strukturell zu starken. Die neuen Zentren sollen sich zu Kristallisationskernen fur eine ambitionierte Forschung und fur einen fruchtbaren interkulturellen Dialog deutscher und auslandischer Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler entwickeln.
* [5] Die Bundesregierung setzt sich dafur ein, uber den europaisch-asiatischen Dialogprozess (_A_sia-European Meeting", ASEM) die Mobilitat zwischen diesen beiden Weltregionen zu erhohen.

Die AU beschloss 2009 die Grundung einer Panafrikanischen Universitat (PAU) mit tinfn thermatischen Standorten (Hubs). Ziel ist es, die Exzellenz von Wissenschaft und Hochschulbildung in Afrika zu steigern und wissenschaftliche Losungen fur globale Herausforderungen vor Ort zu finden. Deutschland hat die Rolle des,,key thematic partner" fur den PAU-Hub in Algerien (PAUWES) mit Standort an der Universitat Tiemcen ubernommen. PAUWES betreut die Themenbereiche Energie, Wasser und Klimawandel.

Das BMZ und das BMBF arbeiten bei der Untersitutzung von PAUWES zusammen. Das BMBF unterstutzt dabei die Ausgestaltung der Forschungsfimension des PAUWES-Hubs.

## Bibliography

* [1] Die Bundesregierung wird ihre Initiativen zum Aufbau bilateraler Hochschulen systematisieren. Dieses Instrument der Kooperation mit Schwellen- und Entwicklungslandern wird in die jeweiligen Landerstrategien eingepasst.
* [2] Wir werden auf Grundlage der existierenden Erfahrungen und in Kooperation mit den Landern ein modulares Kooperationsinstrumentarium zur Zusammenarbeit im Hochschulbereich entwickeln und gemeinsam mit den internationalen Partnerlandern je nach Bedarf umsetzen.
* [3] Wir werden ein breites Set an Instrumenten entwickeln und umsetzen: spezielle Mobilitatsmassnahmen, um den Austausch von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in beide Richtungen zu starken, die Forderung von digitalen Infrastrukturen und Entwicklungen (gemeinsame Anwendungen, Software etc.) sowie die Einrichtung von bilateralen Hochschulen, zum Beispiel eine Deutsch-Tunesische Hochschule.
* [4] Das Thema,,Forschung als Treiber von Digitalisierung" wird bei bilateralen Hochschulen fester Bestandteil des Curriculums.

Die Chancen der Digitalisierung fur die internationale Kooperation nutzen

Die Digitalisierung der Wissenschaft bietet gerade fur die aufstrebenden Wissenschaftnsationen das Potenzial, schneller und effizienter mit der Weltgemeinschaft zu kooperieren. Es gilt, dieses Potenzial zu entfalten, um insbesondere die Transaktionskosten von Kooperationen zu senken.

* [5] Die Bundesregierung wird in ihren Initiativen mit Schwellen- und Entwicklungslandern die Chancen verstarkt nutzen, die die Digitalisierung fur die internationale Kooperation eroffnet. Die Moglichkeit, neue Kooperationsmodelle in Forschung und Wissenschaft zu entwickeln (zum Beispiel internetsbaserte Kontaktborsen zur Forderung der Mobilitat von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern), steht dabei im Fokus.

Europaische Initiativen gezielt

nutzen

Die EU und ihre Mitgliedstaaten gehen zunehmed gemeinsame Wege, wenn es um die Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenlandern geht. Dies ist oft wirkungsvoller als einzelstaatliche Initiativen.

Die Bundesregierung wird diese zusatzliche Kooperationsebene starker ausgestalten und nutzen. Dabei werden wir uns mit anderen Mitgliedstaaten sowie Akteuren auf der EU-Ebene, wie zum Beispiel den europaischen Dachorganisationen der Forschungsund Wissenschaftstorganisationen, besser abstimmen.

Hintergrund werden bestehende Dialogforen auf EU-Ebene verstarkt genutzt, so zum Beispiel der hochrangige Dialog mit Afrika sowie mit den Landern Lateinamerikas und der Karibik. Unser Ziel ist eine hohere Koharenz der internationalen Zusammenarbeit auf EU-Ebene.

Weltweite Zusammenschlusse von Wissenschaftsorganisationen tragen zur Verbreitung und Umsetzung weltweit einheitlicher Richtlinien und Standards in der Forschung bei. Beispiele dafur sind der GRC und der International Council for Science (ICSU).

Die Bundesregierung wird diese Zusammenschlusse auch in Zukunft unterstutzen. Sie sind ein wichtiger Baustein bei der Etablierung einer globalen Wissensgesellschaft.

Die Bundesregierung sieht qualitatsgesicherte Standards der wissenschaftlichen Arbeit und ihre Erfullung als Grundlage fur gemeinsame Forschungskooperationen.

Die Bundesregierung wird gemeinsam mit Partnerladen die weltweite Verbreitung von,guten Praktiken" des wissenschaftlichen Arbeit und ihre Erfullung als Grundlage fur gemeinsame Forschungskooperationen.

Die Bundesregierung wird gemeinsam mit Partnerladen die weltweite Verbreitung von,guten Praktiken" des wissenschaftlichen Arbeitens unterstutzen.

Wir werden die deutschen Forschungs- und Mittlerorganisationen bei der weltweiten Verbreitung und Anwendung begleiten. Bei der Anwendung wissenschaftlicher Standards in der Kooperation mit Schwellen- und Entwicklungslandern muss Rucksicht auf intrinsisches und tradiertes Wissen genommen werden.

# Fach- und Exzellenzzentren (DAAD)

Das AA Fordert seit 2008 uber den DAAD insgesamt acht Fachzentren in Afrika. Mit ihrer Unterstitzung sollen leistungsfahige Lehr- und Forschungssatten an fuhrenden afrikanischen Hochschulen aufgebaut werden. Die Zentren ermoglichen durch nachhaltige Strukturen die Ausbildung zukunftiger Fuhrungskrafte fur Gesellschaft und Wissenschaft in afrikanischen Partnerlandern. Neben der großtenteils interdisziplinaren akademischen Ausbildung bieten alle Fachzentren zusatzliche Angebote an, zum Beispiel zu guter Regierungsfuhrung, Verwaltung und deutscher Sprache und Kultur. 2016 startet in Kenia unter der Beteiligung von deutschen Fachhochschulen das neueste Fachzentrum. Der Fokus liegt auf anwendungsorientiertem Ressourcenmanagement.

Ab 2009 wurden daruber hinaus vier Exzellenzentren der Forschung und Lehre in Lateinamerika und Asien eingerichtet: das German-Russian Interdisciplinary Science Center, das South-East Asian Centre of Excellence for Public Policy and Good Governance, das Heidelberg Centre Latin America sowie das Center of Excellence in Marine Sciences. In den vier Exzellenzzentren arbeiten deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Heimatinstitutionen mit

## Fachhochschulen und transnationale Bildung (DAAD)

In der TNB treffen die Bedurfnisse der Fachhochschulen und die Bedarfe der Ziellander in besonders gunstiger Weise aufeinander. Internationalisierung ist fur Fachhochschulen durch die damit verbundene Steigerung von Bekanntheitsgrad und Reputation ein Wettbewerbsfaktor. Fachhochschulen haben daruber hinaus ein erhöhtes Interesse an gut qualifizierten auslandischen Studierenden. TNB-Angebote sind hier ein besonders geeignetes Instrument der Nachwuchsgewinnung. Durch das Engagement am auslandischen Standort lassen sich fruhezitig begabte Kandidaten fur weiterfuhrende Studienin Deutschland oder geeignete Fachkrafte fur deutsche Arbeitgeber vor Ort identifizieren und gewinmen.

Die Hauptrieleregionen von TNB-Angeboten deutscher Fachhochschulen liegen in Entwicklungs- und Schwellenlandern. Wirtschafti[chte Entwicklung, technischer Fortschritt und Globalisierung fuhren zu einer wachsenden Beteitigung von immer mehr Landern bzw. Bevolkernungsschichten am Wissenschaftsgeschehen, weil sich durch den wirtschaftischen und technischen Fortschritt die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

## References

- D. D.G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

- Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2015 gibt es auch eine konzertierte Mathematik-Initiative der DFG. In Zusammenzubeit mit den African Institutes for Mathematical Sciences (AIMS) fand im März 2016 am Rande des Next Einstein die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

- Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

- Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

- Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

- Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

- Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2015 gibt es auch eine konzertierte Mathematik-Initiative der DFG. In Zusammenzubeit mit den African Institutes for Mathematical Sciences (AIMS) fand im März 2016 am Rande des Next Einstein die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

- Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

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- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

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- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

- Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

- Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulen vonbesonderem Interesse.

- F. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partn zusammenzuarbeiten. Seit 2015 gibt es auch eine konzertierte Themen werden.

- V. G. Schafft im Rahmen ihrer Afrika-Strategie Bedingungen, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinen in Deutschland ermoglichen, reibunglos mit ihren afrikanischen Partn zusammenzuarbeiten. Seit 2007 werden zum Beispiel im Rahmen der Infektiologie-Initiative etwa 25 Konsortien gefordert. In den bis die Qualifikationsanforderungen an Arbeitnehmer erhohen. Fur sie ist das anwendungsorientierte Studienmothell der Fachhochschulen von besonderem Interesse.

- Aufgrund des erfolgreichen Modells der Umsetztung des Fachhochschulansatzes,made in Germany" in diversen Partnerfandern sowie des aktuellen Bedarfs an anwendungsorientierter Hochschulausbildung ist geplant, auch weitere TNB-Grossprojekte dieser Art in der Region Subsahara-Afrika zu implementieren.

- V. G 

# Forderung der Besten vom,,Kontinent der Zukunft":

Kooperation mit AGNES in Subsahara-Afrika starken (AvH)

Die enge Vernetzung von Alumni der AvH in Subsahara-Afrika uber Landergrenzen hinweg bietet viele Chancen fur die gemeinsame Gestaltung von Wissensgesellschaften. Um dieses Potenzial zu nutzen, rief die AvH im Jahr 2011 gemeinsam mit Alumni aus verschieden Landern Subsahara-Afrika und deutschen Forschenden das,,Afrika-can-German Network of Excellence in Science" (AGNES)

Hit der Forderung von Institutspartnerschaften unterstutzt die AvH fur bis zu drei Jahre die Durchfuhrung von kooperativen Forschungsprojekten zwischen Alumni aus devisenschwachen Landern und deutschen Partnern.

Institutspartnerschaften haben sich als sehr wirksames Instrument fur die Forderung des Aufbaus von langfristigen Forschungskooperationen unter Einbeziehung des wissenschaftlichen Nachwuchses bewahrt. Institutspartnerschaften mit Alumni aus Schwellen- und Entwicklungsstandern leisten in vielen Fallen wichtige Beitrage fur die Losung globaler Probleme, wie zum Beispiel die Behandlung tropischer Krankheiten, die Erhöhung der Ernahrungsscherheit und -qualitat oder der Zugang zu erneuberaren Energien. Die AvH strebt daher an, diese Form der Personenforderung fur trilaterale internationale le Cooperationen zu offinen, um Forschung und,,knowledge sharing" in diesen und anderen hochrelevanten Feldern zu unterstutzten. Dieser Effekt ist sowohl fur Nord-Sud-Sud-Institutspartnerschaften (Deutschland + zwei Schwellen-/Entwicklungslander) als auch fur Nord-Nord-Sud-Institutspartnerschaften (Deutschland + ein weiteres Hochtechnologieland + ein Schwellen-/Entwicklungsland) zu erwarten.

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# Intermediate ASRUKE der Forschung fur Nachinatige Entwicklung" (FONA*)

Mit dem Rahmenprogramm FONA* wird das BMBF dazu beitragen, globale Herausforderungen wie Klima- wandel, Ernahrungssicherung, Biodiversitatsverlust, Bodendegradation und Rohstoffmangel zu meistern und gleichzeitig unseren Lebensstandard zu sichern. Forschung fur nachhaltige Entwicklung erarbeitet innovative Losungen fur diese Herausforderungen und liefert wissenschaftliche Grundlagen fur zukunftsorientiertes Handeln. Mit FONA* sollen Forschungsvorhaben insbesondere in den Leitinitiativen Zukunftsstadt, Energiewende und,,Green Economy" facher- ubergeifend und noch starker anwendungsorientiert ausgerichtet sein. Akteurs- und Nutzergruppen sollen fruhezitig in die Themenfindung eingebunden und innovative Losungen aus der Forschung bis zur Anwendung hin unterstutzt werden.

Die Forschung zu globalen Herausforderungen international starker vernetzen

Die Bundesregierung wird in ihrem Engagement zur Bewaltigung globaler Herausforderungen verstarkt auf die bilaterale Vernetzung mit ausgewahlten Partnern setzen.

* Neben der Forderung von konkreten Kooperationen wollen wir die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit verbessern. Insbesondere bei multilateralen Initiativen wird die Bundesregierung auf die internationale Erweiterung europaischer Initiativen und Programme achten.
* Die Bundesregierung wird die Initiativen der Ge- meinsamen Programmplanung zu globalen Herausforderungen intensiver fur die Kooperation auf europaischer Ebene nutzen. Wir setzen uns dafur ein, die Initiativen der Gemeinsamen Programmplanung vermehrt fur internationale Partner zu offnen. So sind beispielsweise Kanada und Israel bereits finanzierende Mitglieder in einzelnen Initiativen. Ziel ist es, weitere strategisch wichtige Drittstaaten als Partner fur die JPIs zu gewinnen und hierdurch den Kreis der beteiligten Wissenschaftsrregionen zu erweitern. Bei laufenden Aussenreibungen in 2016 sind unter anderem Australien, Indien, die Turkei und die USA beteiligt.

* **Bekampfung neurodegene-** **rativer Erkrankung** **Neurodegenerative Disease** **Research (JPN)** **Landwirtschaft, Ernahrungs-** **sicherung und Klimawandet** **eine europaische** **Komponente mitentwickeln, die sich inhaltlich an den abgestimmten strategischen** **Forschungsgenden der JPIs orientieren.**
* **Gleichzeitig wird die Bundesregierung darauf hinwirken, dass Aufwand und Nutzen dieser Initiativen und Programme in einem angemessenen Verhaltnis stehen. Die Bundesregierung wird hierbei mit den verantwortlichen internationalen Organisationen** **eng kooperieren.**Das Engagement zur

Bewaltigung der zentralen globalen

Herausforderungen starken

Das BMBF starkt mit dem Forderschwerpunkt

_Kulturelle Vielfalt und Zivilgesellschaft" die Forschung zum gesellschaftlichen Wandel. Die Handlungsfelder _Gesellschaftliche Krisen und Umbruche",",Teilhabe und Gemeinwohl",_Migration und Integration" und _Digitalisierung der Gesellschaft" werden im Rahmen neuer Forderma8nahmen

bearbeitet.

Klima

Extreme Wetterphanomene wie Hitze, Durren, Hochwasser- und Sturmereignisse treten im Zuge des Klimawandels vermehrt und starker auf. Der Klimawandel und seine vielfaltigen Konsequenzen

sind damit eine der grossen globalen Herausforderungen.

Das BMBF starkt mit dem Forderschwerpunkt

_Kulturelle Vielfalt und Zivilgesellschaft" die Forschung zum gesellschaftlichen Wandel. Die Handlungsfelder _Gesellschaftliche Krisen und Umbruche",",Teilhabe und Gemeinwohl",_Migration und Integration" und _Digitalisierung der Gesellschaft" werden im Rahmen neuer Forderma8nahmen

Klima

Extreme Wetterphanomene wie Hitze, Durren, Hochwasser- und Sturmereignisse treten im Zuge des Klimawandels vermehrt und starker auf. Der Klimawandel und seine vielfaltigen Konsequenzen

sind damit eine der grossen globalen Herausforderungen.

Das BMBF starkt mit dem Forderschwerpunkt

_Kulturelle Vielfalt und Zivilgesellschaft" die Forschung zum gesellschaftlichen Wandel. Die Handlungsfelder _Gesellschaftliche Krisen und Umbruche",",Teilhabe und Gemeinwohl",_Migration und Integration" und _Digitalisierung der Gesellschaft" werden im Rahmen neuer Forderma8nahmen

Klima

Extreme Wetterphanomene wie Hitze, Durren, Hochwasser- und Sturmereignisse treten im Zuge des Klimawandels vermehrt und starker auf. Der Klimawandel und seine vielfaltigen Konsequenzen

sind damit eine der grossen globalen Herausforderungen.

Das BMBF starkt mit dem Forderschwerpunkt

_Kulturelle Vielfalt und Zivilgesellschaft" die Forschung zum gesellschaftlichen Wandel. Die Handlungsfelder _Gesellschaftliche Krisen und Umbruche",",Teilhabe und Gemeinwohl",_Migration und Integration" und _Digitalisierung der Gesellschaft" werden im Rahmen neuer Forderma8nahmen

Klima

Extreme Wetterphanomene wie Hitze, Durren, Hochwasser- und Sturmereignisse treten im Zuge des Klimawandels vermehrt und starker auf. Der Klimawandel und seine vielfaltigen Konsequenzen

sind damit eine der grossen globalen Herausforderungen.

Das BMBF starkt mit dem Forderschwerpunkt

_Kulturelle Vielfalt und Zivilgesellschaft" die Forschung zum gesellschaftlichen Wandel. Die Handlungsfelder _Gesellschaftliche Krisen und Umbruche",",Teilhabe und Gemeinwohl",_Migration und Integration" und _Digitalisierung der Gesellschaft" werden im Rahmen neuer Forderma8nahmen

Klima

Extreme Wetterphanomene wie Hitze, Durren, Hochwasser- und Sturmereignisse treten im Zuge des Klimawandels vermehrt und starker auf. Der Klimawandel und seine vielfaltigen Konsequenzen

sind damit eine der grossen globalen Herausforderungen.

Das BMBF starkt mit dem Forderschwerpunkt

_Kulturelle Vielfalt und Zivilgesellschaft" die Forschung zum gesellschaftlichen Wandel. Die Handlungsfelder _Gesellschaftliche Krisen und Umbruche",",Teilhabe und Gemeinwohl",_Migration und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration"" Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration" und Integration"" und Integration"" Integration" und Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration" Integration" und Integration" und Integration"" und Integrationderungen. Die Weltgemeinschaft hat das rechtlich verbindliche Ziel vereinbart, den Anstieg der globalen Mitteltemperatur auf deutlich unter 2degC gegenuber vorindustriellen Werten zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, um den Temperaturanstieg auf 1,5degC uber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Die Aktivitaten zur Anpassung an den Klimawandel werden in Deutschland ressortubergreifend gesteuert.
* Das BMBF verfolgt mit seinen Forderaktivitaten zum Klimawandel drei Ziele: vordringliche Wissenslucken zum Klimawandel durch exzellente Forschung zu schliessen, praktisch wirksame Kompetenz in der Nutzung von Klimawissen aufzubauen und Innovationsdynamik fur nachhaltges Wachstum zu entfalten.
* Bei der Klimaforschung steht insbesondere die Klimafolgen- und Anpassungsforschung im Zentrum der Anstrengungen. Uber bilaterale Programme, zum Beispiel mit Ländern West- und Sdatafrikas, wie auch uber die Beteiligung an europaischen und internationalen Initiativen sollen vorhandene Ressoureen bestmoglich genutzt werden, um effektive und nachhaltige Losungsansatze zu entwickeln.
* Zudem muss Deutschland den Ländern ein verlasslicher Partner sein, die aufgrund ihrer okonomischen Relevanz nicht nur in der Klimapolitik,

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Konsumverhalten und nicht nachhaltige Landnutzungssysteme. Mit dem Weltbiolyerstatsrat IPBES wurde eine Plattform geschaffen. Sie liefert verlassliche und unabhangige wissenschaftliche Grundlagen fur politische Entscheidungen und gestaltet die internationale Forschungsgenda mit.

Wir werden in den Forschungsforderprogrammen die Zusammenhange zwischen biologischer Vielfalt und dem wirtschaftischen und gesellschaftlichen Wohlergeben analysieren. Aufbauend darauf werden wir, interdisziplinar und patrizipativ, Strategien und Instrumente entwickeln. Sie sollen dazu beitragen, nachhaltige wirtschaftische Entwicklungen und Bewirtschaftung zu inititieren (unter anderem,,Green Economy", Landmanagement und Armutsbekampfung).

Deutschland tragt wesentlich zur Umsetzung der EU-Biodiversitatsstrategie, des Arbeitsprograms des IPBES und der SDGs bei.

### Urbanisierung

Fur die grossen Herausforderungen des 21. Jahrhundert's haben Stadte eine Schlusselfunktion. Dies betrifft Fragen der nachhaltigen Gestaltung von Energie- und Wasserversorgung und Mobilitat, aber auch die Lebensqualitat und den gesellschaftlichen Zusammenhalt,,Stadte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfahig und nachhaltig zu machen" ist das eltre der SDGs.

Die Bundesregierung unterstutzt dieses Ziel mit der BMBF-Leitinitiative,,Zukunftsstadt" in Schwellenund Entwicklungslandern. Hiermit schaffen wir regional angepasste Losungen, die das rapide Wachstum im Hinblick auf Versorgungsstrukturen, Mobilitat, Energie- und Ressourceeneffizienz gestalten. Lokal verankerte Potenziale sollen erkannt und genutzt werden, um so auch die Lebensqualitat und die Perspektiven langfristig fur alle stadtischen Akteure zu erhohen. Anknupfen an den BMBF-Schwerpunkt,,Future Megacities" (2005-2014) sollen soziale, institutionelle und technische Innovationen gemeinsam mit relevanten Institutionen und Vertretern der Zivilgesellschaft geschaffen werden.

Die Leitinitiative des BMBF ist anschlussfahig an die,,New Urban Agenda", die im Oktober 2016 auf der,,Third United Nations Conference on Housing and Sustainable Urban Development(r) (Habitat III) verschiedet wurde.
* Das _Global Forum for Food and Agriculture(r) (GFFA) hat sich im Jahr 2016 mit der Frage befasst.,Wie eranhren wir die Stadte? Landwirtschaft und landliche Raume in Zeiten von Urbanisierung. Mit dem GFFA hat das Bundesministerium fur Ernahrung und Landwirtschaft (BMEL) so einen Impuls zur Diskussion um Ernahrungssicherung in Stadten auf internationaler Ebene gesetzt. Landwirtschaftsministerinnen und -minister aus 65 Nationen erklarten, auf eine enge Zusammenarbeit von Stadten, Landwirtschaft und landlichen Raumen mit dem Ziel der Ernahrungssicherung hinzuwirken. Die Ergebnisse des GFFA bringt das BMEL in internationale Prozesse ein (_New Urban Agenda_*, G7, G20 etc.).

Das BMEL unterstützt mit dem Forderinstrument,,Internationale Forschungskooperationen zur Welternahrung" gemeinsame Anstrengungen von deutschen Forschungseinrichtungen mit solchen in Landern und Regionen, die stark von Hunger und Unteremahrung betroffen sind. Im Mittelpunkt der Forderung stehen angewandte und bedarfsorientierte Losungen zur Verbesserung der Ernahrungssicherheit sowie der Aufbau langfristiger und trafahiger Partnerschaften zwischen deutschen Agar- und Ernahrungsforschungseinrichtungen und solchen in ausgewahlten Entwicklungsvund Schwellenlandern. Dadurch soll nicht zuletzt auch ein Beitrag zur Weiterentwicklung von Kapazitaten vor Ort (_Capacity Development(r)_) geleistet werden. Hierfur stehen jahrlich 7 Mio. Euro zur Verfugung.

Daruber hinaus fördert das BMEL im Rahmen des Bilateralen Treuhandfonds (BTE) Projekte mit der FAO im Bereich Ernahrungssicherung. Seit 2002 wurden 100 Projekte mit einem Gesamtfinanzvolumen von 121 Mo. Euro gefordert. Im Rahmen der Projekte des BTF unterstutzt die Bundesregierung die FAO in ihrem Mandat, durch Politikbarung geeignete rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen in den Bereichen Ernahrung und Landwirtschaft zu entwickeln. Ziel der Projekte ist es, Strategien zur Ernahrungssicherung und zu deren Umsetzung sowohl international und überregional als auch in den Partnerflandern voranzubringen. Regionale Schwerpunkte sind Subsahara-Afrika und Afghanistan. Projektschwerpunkte sind unter anderem: Reduzierung von Unter- und Mangelernahrung, Landwirtschaft und Klimawandel, Erzeugung von Bioenergie/Nutzung von Biookonomie und Ernahrungssicherung, Umsetzung des Menschenrechts auf Nahrung sowie der _Friewilligen_ Leitlinien zur verantwortungsvollen Verwaltung von Land, Fischgrunden und Waldern(r) (VGGT).

* Die Bundesregierung erörtert im interministeriellen Arbeitskreis,_Nachhaltige Stadtentwicklung in nationaler und internationaler Perspektive" (IMA Stadt) in vier Arbeitsgruppen auch Fragen der Forschung und Forderung im Hinblick auf die Umsetzung der SDGs.

### Gesundheit

Weltweit stehen Gesellschaften vor grossen Herausforderungen im Gesundheitswesen: Die angemessene Versorgung alternder Bevolkerungen, das vermehrte Auftreten chronischer Krankheiten wie Diabetes, resistente Erreger und Pandemien sind Themen, die sowohl Industrie- als auch Entwicklungs- und Schwellenlander betreffen. Die Bundesregierung unterstutzt Ful zur Losung dieser Probleme auch im Rahmen internationaler Massnahmen.

* Forschung zu armutsbedingten Krankheiten muss verstarkt von offentlicher Seite gefordert werden, um einereits das fehlende Investitionsinteresse der Industrie auszugleichen, andererseits um auf den wachsenden Bedarf an fundierter Forschung zu antworten. Die Bundesregierung wird bilaterale Aktivitaten zum Beispiel mit Staaten aus Subsaharar-Afrika fordern, um eine umfassende Starkung der biomedizinischen Forschung in Afrika zu erzielen.

Die Vernetzung wird, wo immer moglich, mit europaischen Initiativen gestarkt, hier vor allem mit der "_European and Developing Countries Clinical Trials Partnership" (EDCTP) nach Art. 185 AEUV. Daruber hinaus wird die Bundesregierung ihre Aktivitaten zukunftig eng mit den G7-Partnern abstimmen, um Synergien zu schaffen und nachhaltige Verbesserungen der Gesundheitssituation in Entwicklungslandern zu erreichen.
* Wir werden im Rahmen der Gemeinsamen Programmplanung die Forschung zu globalen Gesundheitsfragen verstarken. Das BMBF ist Partner in allen JPIs mit Bezug zur Gesundheitsforschung, so zum Beispiel in der JPI "_Neurodegenerative Erkrankungen" (_Neurodegenerative Disease Research_", JPND). Im Rahmen dieser JPI fordern wir gemeinschaftlich und grenzubergreifend koordinierte Aktivitaten zur Erforschung von neurodegenerative Erkrankungen. Daruber hinaus ist das BMBF Partner in der JPI "_Eine gesunde Ernahrung fur ein gesundes Leben" (_A_ Healthy Diet for a Healthy Life", JPI HDHL) und der JPI "_Antimikrobielle Resistenzen" (_Antimicrobial Resistences", JPI AMR). Im Rahmen der JPI HDHL werden beispielsweise verschiedene Faktoren, wie der Lebensstil und die Ernahrungsweise und ihr Einfluss auf den Gesundheitszustand, untersucht. Die JPI AMR versucht, Losungen zur Problematik des vermehrten Auftreten s von resistenten Erregern zu entwickeln.

## References

- D. E. D. V. 2003 "The Theory* Wir werden im Rahmen des weiterentwickelten Forderkonzeptes,Globale Gesundheit im Mittelpunkt der Forschung" zu vernachlassigten und armutsassoziierten Krankheiten 2016 eine funfjahrige Forderrunde fur Produktentwicklungspartenrschaften (Product Development Partnerships", PDPs) starter.
* Die mit den G7-Partnern vereinbarte Arbeitsgruppe hat im Oktober 2016 erstmali getagt und wird die Umsetzung des Forschungsmappings der internationalen Forschungskoordination und gemeinsamer Aktivitaten zu armutsbedingten Krankheiten auf den Weg bringen.
* Wir werden die Forschungsnetze fur Gesundheitsinnovationen in Subsahara-Afrika implementieren.

zinischen Forschungseinrichtungen mit Universitaten in Afrika als auch die Vernetzung afrikanischer Forschungseinrichtungen untereinander. Alle Netze werden von afrikanischen Wissenschaftlernen und Wissenschaften vor Ort koordiniert. Sie bauen auf vorhandenen Strukturen und Ressoureen auf und nutzen auf diese Weise Synergien. Die Forschungsenetze arbeiten eng mit Universitaten und Versorgungsseinrichtungen zusammen. Dadurch starken sie nachhaltig die Bildungs- und Gesundheitssysteme der afrikanischen Partner.

Finf afrikanisch-deutsche Forschungsnetze wurden im Sommer 2015 aus uber 70 Antrigen ausgewahlt und haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Das BMBF stellt fur die Netzwerke bis 2020 rund 50 Mio. Euro zur Verfugung. Die Forschungsnetze sind Teil der Afrika-Strategie des BMBF.

Den G7-Prozess nachhaltig gestalten

Bei der Forschung zu globalen Herausforderungen, etwa Gesundheit, Ernahrungssicherung, Klima, Umwelt und Energie, spielen die G7-Staaten eine bedeutende Rolle. Auf sie entfallt ein grosser Teil der weltweiten offentlichen Forschungsaugen. Die Bekampfung vernachlassigter und armutsbedingter Krankheiten, die Zukunft der Meere und Ozeane, globale Forschungsinfrastrukturen und saubere Energie standen als Themen im Zentrum des G7-Wissenschaftsministertreffens im Jahr 2015.

* Die Bundesregierung stuft das gemeinsame Bekenntnis zur Forschungszusammenarbeit in diesen Bereichen als wichtiges politisches Signal ein. Sie wird sich fur die Umsetzung gemeinsamer Aktivitaten einsetzen.

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* Grundsatzlich soll die offentliche Forderung von Forschung zu den Themen umfassend und kontinuierlich erfasst werden. Forschungsergebnisse werden mit entscheidenden Akteuren geteilt.
* Wir werden die Beschlusse uber bi- und multilaterale Initiativen, Workshops und Maßnahmen in Abstimmung mit europaischen Partnern umsetzen und deren Nachhaltigkeit sicherstellen. So werden Synergien mit weiteren internationalen Prozessen und Foren geschaffen.

### Spezifische Anforderungen der Forschung zu globalen Herausforderungen integrieren

Die globalen Herausforderungen umfassen verschiedene Disziplinen, gesellschaftliche Bereiche und Akteure. So sind in der Regel in gleichem Maße Fragen der Wirtschaft, Demografie, Biosphare etc. zu berucksichtigen.

Derzeit ist die Forschung zu globalen Herausforderungen oftmals noch stark nach einzelnen Disziplinen geordnet. Das Potenzial, Forschungsebeiete zu verenien, Forschungsergebnisse in die Praxis zu uberfuhren und damit auch ganzheitliche Losungsvorschlage zu ermoglichen, ist national wie international noch nicht in vollem Umfang erschlossen.

* Die Bundesregierung wird Arbeiten von Forschungseinrichtungen und Forschungsorganisationen unterstutzen, die darauf abzielen, die spezifischen inter- und transdisziplianen Anforderungen der Forschung zu globalen Herausforderungen problemlosungsorientiert und nutzenbasiert in das Wissenschaftssystem zu integrieren. Fur die Translation von Forschungsergebnissen in Maßnahmen der Gesundheitsfursorge sind Public-Health-Institute wichtig. Sie verfugen uber die relevanten und verlasslichen Daten zur Krankheitslast und sind imstande, Erkenntnisse zu Gesundheitsrisiken und neuen Praventionsensatzen in konkrete Maßnahmen zu ubersetzen. Die Erfahrungen werden in die Entwicklung von Gesundheitssystemen eingebracht, wie die Zusammenarbeit in G7 beispielhaft zeigt.

Das Weltaktionsprogramm,,Bildung fur nachhaltige Entwicklung" umsetzen

Das funfjahrige Weltaktionsprogramm,,Bildung fur nachhaltige Entwicklung" (BNE) (2015-2019) schliesst an die erfolgreiche UN-Dekade (2005-2014) an. Die Bundesregierung sieht in dem Weltaktionsprogramm und dessen nationaler Umsetzung einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der SDGs.

* Das BMBF wird als federfuhrendes Ressort das Weltaktionsprogramm masseblich mitgestalten. Der Nationalen Plattform Bildung fur nachhaltige Entwicklung gehoren hochmargige Entscheidungstragerinnen und -trager aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an. Sie werden einen nationalen Aktionsplan zur Umsetzung des Weltaktionsprograms verabschieden und national wie international die Aufmerksamkeit verstarkt auf BNE lenken. Unser Ziel ist es, BNE,,Wom Projekt zur Struktur" zu entwickeln, das heisst, BNE in allen Bildungsbereichen strukturell zu verankern und formelle und informelle Bildungssektoren weltweit zu vernetzen. Das BMBF ist einer der Schlusselakteure, die in einem neuen internationalen Netzwerk der UNESCO Best-Practice-Beispiele austauschen.
* Wir werden die Ziele der BNE in zahlreiche Programme und Projekte integrieren: in das Rahmenprogramm FONA3, in internationale Austauschprogramme sowie in Programme und Modellversuche zur Berufsbildung fur nachhaltige Entwicklung.
* Die Bundesregierung unterstutzt weiterhin die Aktivitaten von UNEVOC (International Centre for Technical and Vocational Education and Training), dem Berufsbildungszentrum der UNESCO. UNEVOC bringt federfuhrend Berufsbildungsaspekte in die zukunftige Gestaltung der Aktivitaten zum Thema BNE ein und pragt die Bildungsaspekte der Post-2015-Agenda. Uber die Berufsbildung wollen wir einen Beitrag leisten, wirtschatfliches Wachstum und den Erhalt der Lebensgrundlagen in Ubereinstimmung zu bringen (_G_reening TVET").

Die Bewaltigung globaler Herausforderungen, wie zum Beispiel die Zunahme der Antibiotikaresistenzen oder der Klimawandel, erfordert international abgestimmte Massnahmen. In Foren wie dem Weltklimarat oder dem Weltaktionsprogramm Weltrat fur Biologische Vielfalt werden wissenschaftstbasierte Entscheidungsoptionen fur die Bewaltigung des Klimawandels beziehungsweise der schwindenden Biodiversitat erarbeitet.

Dabei nehmen die Rossortforschungseinrichtungen des Bundes als internationale Akteure und Berater von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft eine Schlusselrolle ein.

* Die Bundesregierung wird die Arbeit deutscher Forscherinnen und Forscher in diesen Gremien fordern. Dabei geht es vor allem darum, Schwellenund Entwicklungslandern wissenschaftlich basierte Entscheidungsoptionen zu ermoglichen.
* Die Bundesregierung wird weiterhin die soziookologische und soziookonomische Forschung zu globalen Herausforderungen unterstutzten, um das Potenzial fur eine gezielte Politikberatung, auch in Partnerlandern, zu starken.
* Die Bundesregierung wird die Leistungsfahigkeit der Resortforschungseinrichtungen des Bundes nutzen und fordern.
* Die Bundesregierung wird internationale Forschungskooperationen unter Einbeziehung von international agierenden Institutionen und Organisationen fordern, um die Moglichkeiten gezielter Politikberatung weiterzuentwickeln.

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Wirtschaftsstandardts Deutschland durch die Forderung internationaler Zusammenarbeit und Mobilitat. Dafur mussen wir mit potenziellen Partnern weltweit ins Gesprach kommen und Raume schaffen, in denen wir gemeinsam agieren konnen, und zwar nicht nur virtuell. Grundlage dafur ist die gezielte Vermittlung von Informationen uber und die Prasentation von

Deutschland als Wissenschafts-, Forschungs- und

Innovationsstandort.

Mit dem Startschuss der Aussenwissenschaftsinitiative 2009 hat das AA zusammen mit dem BMBF die

Errichtung der Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauser (DWIH) initiiert. An den Standorten New

## DWH New York

Das DWIH New York hat sich als Vertreter und Fursprecher der deutschen Wissenschafts- und Innovationsland-

schaft in Nordamerika etabliert. Dies erreicht es durch

herausragende Veranstaltungen wie den _Healthcare_

Innovation World Cup", den das DWIH mit Boehringer

Ingelheim und anderen durchführt, Workshops zur

Nanotechnologie gemeinsam mit der MPG und US-For-

schungstätten oder Symposien, etwa zum Thema_Skills

Training for a Modern Manufacturing Workforce: Does

the German Model Have Lessons for the United States"

gemeinsam mit dem US-Handelsminister, Siemens und

anderen.

Das DWIH verbessert durch diese Zusammenführung von Akteuren aus den Naturwissenschaften, dem

Technologiebereich, der Industrie und den Geisteswissenschaften die transatlantische Zusammenarbeit. Es

bietet eine Plattform, um exzellente Ful in einer sich schnell

wandenden Welt zu prasentieren.

Somit bietet das DWIH New York

Interessierten in Nordamerika

den besten Zugang zur deutschen

Forschungs- und Innovationsland-

schaft.

Bedeutende Vertreterinnen und

Vertreter des offentlichen wie

privaten Sektors werden zu mannigfaltigen Themen der Spitzenforschung zusammengebracht. Fach-

leute treffen sich, um gemeinsam

Losungen zu globalen Problemen

zu finden. Diese reichen von SmartGrid-Technologie uber Big Data,

Gybersecurity und Krebsforschung bis hin zu weltweiter

Logistik und der Bewerbung von MINT-Fachern.

Da sich das DWIH an die Offentlichkeit wendet und

Netzwerke bildet und fördert, fungiert es als idealer

Ausgangspunkt fur internationale Forschungskollaborationen. So wurde beispielsweise mit Unterstitzung des

DWIH die Zusammenarbeit zwischen deutschen und

US-Universitaten in neuen Forschungsbereichen

ermöglicht, etwa zwischen der Ludwig-Maximilians-Universitat

Munchen und der University of Rochester im Bereich

Sportmedizin. Die Anbahnung der Zusammenarbeit

zwischen Unternehmen und Universitaten, beispiels-

weise zwischen SAP und der New York University zur

Forderung von Start-ups, ist ebenfalls Teil der konkreten

DWIH-Arbeit.

* York et al. (2015) York, Tokio, Delhi, Sao Paulo und Moskau vertreten sie den Wissenschafts- und Forschungszusammenarbeit mit land organisationsubergreifend. Die DWIH bundeln die Interessen und Akteure aller deutschen Wissenschafts- und Forschungsorganisationen. Durch ihre breiten Aktivitaten, lokalen Kooperationen mit der Wirtschaft und Wissenschaftsorganisationen, beispielsweise durch
* Aufenwissenschaftspolitik liegt in der systematischen Forderung von internationalen Netzerwerken in den Bereichen Hochschule, Wissenschaft und Forschung zur Schaffung innovationsfreundlicher Rahmenbedingungen. Die Forderung von Strukturen sowie die Unterstutzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gehen hier Hand in Hand. Dabei kommt den deutschen Auslandsvertretungen als Portalen fur den Wissenschaftsandort zentrale Bedeutung zu. Mit ihren Analysen und ihrer Berichterstattung zu forschungs- und technologiepolitischen Entwicklungen in den jeweiligen Gastlandern und mit der konkreten Unterstutzung bilateraler Kooperationsbezeihungen, der Betreuung von Experimenten und Experten aus Deutschland sowie deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland und der Kontaktpflege zu wichtigen Akteuren im Gastland legen sie eine breite Basis fur die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit weltweit. Dieses fur die Aussenwissenschaftspolitik wichtige letzwerk an Wissenschafttsreferentinnen und -referenten soll im Sinne von Innovationsstandorten ausgebaut werden.
* Zusatzlich unterstutzen Experimenten und Experten deutscher Wissenschaftsintuitionen die Arbeit der Auslandsvertretungen. Eine entsprechende Vereinbarung uber Hospitationen zwischen dem AA und der WGL besteht seit 2012. Fur die Auslandsvertretungen bieten die mehrmonatigen Einsatze dieser Fachleute die Moglichkeit, zusatzliche Expertise in ausgewahlten und komplexen Themenbereichen zu erhalten. Ziel der WGL ist es, im Rahmen der Internationalisierungstregie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterien die Moglichkeit zu geben, berufliche Auslandsverfahrung zu sammeln und Kontakte zu knupfen, die fur die Arbeit der Gemeinschaft von Nutzen sein konnen. Bisherige Einsatzlander waren die USA, Brasilien, China und Indien sowie Standorte von UN-Organisationen.
* Die Aussenwissenschaftspolitik vermoglicht langfristige und belastbare internationale Netzerwerke in Wissenschaft und Forschung. In aller Welt gibt es heute Alumni, Kenner und Freunde Deutschlands, die das Ansehen Deutschlands in der Welt mitbestimmen. Dieser Austausch von Erfahrung und Erkenntnis ist der Kern von wissenschaftlicher Zusammenarbeit.

International hat Deutschland mit seinem Engagement fur die Hochschulbildung von Fluchttingen eine Vorreiterrolle eingenommen. Besonders im Fokus steht dabei Syrian, das infolge des Konflukts Gefahr lauft, eine ganze Generation von Akademikern und zukunftigen Fachund Fuhrungskratten zu verlieren. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, hat das AA im September 2014 das zukunftstrachtige Sonderstipendienprogramm _Leadership for Syria" etabliert. Fur Studierende aus Syrien, die in Deutschland ein Bachelor-, Master- oder Promotionsstudium absolvieren mochten, stehen 200 Stipendien zur Verfugung. Ausgewahlt wurden die Stipendiaten nach rein fachlichen Kriterien. Ein Teil von ihnen hat vorher in Deutschland gelebt, die meisten kamen aus Syrien und den Nachbarlandern. Nach einem vorbereitenden Deutschkurs in Marburg nahmen die jungen Studierenden an 60 Universitaten in ganz Deutschland zum Wintersemester 2015 ihr Fachstudium auf. Fur alle Stipendiatinnen und Stipendiaten wird ein gesellschaftspolitisches Begleitstudium angeboten, das den zukunftigen Fuhrungskratten fachubergreifende Kompetenzen vermitteln soll.

Im Jahr 1992 hat das AA die Deutsche Akademische Fluchttingsinitiative Albert Einstein (DAFI) beim Fluchtlingshiftswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in Genf gegrundet. DAFI ist ein Drittlandstipendienprogramm, das anerkannten Fluchttingen ein Studium an einer Universitat, Fachhochschule oder einer aquivalenten Institution gestattet. Jedes Jahr studieren so rund 2.200 junge Menschen aus 42 Ländern, die durchschnittliche Forderdauer beträgt drei bis vier Jahre. Inzwischen hat DAFI uber 7.000 Fluchttingen weltweit ein Hochschulstudium ermoglicht. Als im Jahr 2014 die Fluchttingszahlen im Nahen Osten aufgrund der Syrinkrise dramatisch anstiegen, hat DAFI seine Programme in dieser Region stark ausgewitet. 2015 wurden somit uber 300 syische Fluchtlinge in den Hauptaufnahmelandern unterstutzt (2013: 33). Schatzungen gehen davon aus, dass mindestens 64.000 syrische Fluchttinge in den Nachbarlandern und 29.000 in Syria selbst ein Studium aufnehmen oder aber ihr unterbrochenes Studium forstetzen mochten.

Das AA hat das DAFI-Programm 2016 signifikant ausgebaut: 1.700 zusstztliche Stipendien stehen fur syrische Fluchttinge in der Turkel und den syrischen Nachbarlandern zur Verfugung. Daruber hinaus bekommen 300 Fluchttlinge aus Afghanistan und 560 Fluchttinge aus Subsahara-Afrika die Moglichkeit, eine Universitat in ihren Aufnahmelandern zu besuchen.

werden 160 Stipendien vergeben. Das Auslandsengagement der deutschen Universitaten und Fachhochschulen, die mit Partnerinstitutionen der MENA-Region (_,Middle East and North Africa") binationale Ankerhochschulen aufgebaut haben, leistet somit einen wichtigen Beitrag, um die prekare Situation der Flichtlinge zu lindern.

schulabsolventinnen und -absolventen vergeben, die ein Masterstudium in Baudenkmalpflege an der Helwan University in Kairo oder an der Deutsch-Jordanischen Universitat in Amman aufnehmen wollen.

Daruber hinaus wird mit der Aus- und Weiterbildung lokaler Fachkrafte begonnen. Sie konnen das Gelernte beim Erhalt bedeutender Denkmaler im Libanon, in Jordanien, im Irak und in der Turkei einuben. Durchgefuhrt wird das Projekt massgeblich vom 2015 konstituierten _,Archaeological Heritage Network (ArcHerNet)".

Darin sind verschiedene deutsche Verbande und Universitaten aus dem Bereich Kulturerhalt/Denkmalpflege zusammengeschlossen. Auf internationaler Ebene arbeitet das Netzwerk mit der UNESCO sowie den irakischen und syrischen Antikenbehorden zusammen.

Das AA hat 2015 die Philipp Schwartz-Initiative ins Leben gerufen, die von der AvH als Mittter durchgefuhrt wird. Mit dieser Initiative steht erstmals ein Sonderprogramm fur die Aufnahme und Integration gefahrdeter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in deutsche Universitaten und Forschungseinrichtungen zur Verfugung. 2016 haben die ersten 23 Forscherinnen und Forscher ihre Arbeit an deutschen Universitaten aufgenommen; sie stammen aus Syrien (14), der Turkei (6), Libyen, Pakistan und Usbekistan (jeweils 1). Weitere 24 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden ab 2017 durch diese Initiative an deutschen Hochschulen forschen konnen.

Bildung und Austausch konnen helfen, Not und Krisen zu uberwinden. Mit ihrer gemeinsamen Sprache sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geradezu dafur bestimmt, Brucken zu bauen, wo diplomatische Pfade versperrt oder noch nicht etabliert sind. Diese Form des Austauschs schafft Vertrauen und Verstandigung und ebnet der Politik den Weg.

Die bildungspolitischen Massnahmen der Bundesregierung in den Ziellandern umfassen unter anderem die Forderung von Drittland- bzw. Surplace-Stipendienprogrammen fur Flachtlinge zum Studium an einer Hochschule in der Region, beispielsweise an der binationalen Turkisch-Deutschen Universitat und der Deutsch-Jordanischen Hochschule. Das BMBF

fordert zudem den Aufbau der _Arab-German Young Academy" (AGYA), in der arabische und deutsche Nachwuchswissenschaftlerinn und -wissenschaftler gemeinsam forschen. Mit zahlreichen Initiativen wird auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Flucht und Migration reagiert.

Das BMBF fordert uber den DAAD mehr als 300 Projekte an uber 180 Hochschulen, um Fluchtlingen deutschlandweit den Zugang zum Studium zu ermogüchen. Ende 2015 hatte das BMBF ein entsprechendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. In den nachsten Jahren stellt das BMBF hierfur rund 100 Mio. Euro bereit.

Ziel ist es, studierfahigen Fluchttingen moglichst schnell eine Perspektive als international Studierende zu geben, damit sie als Fachkarte eines Tages ihre Heimat wieder aufbauen oder in Deutschland wirken können.

Kern der Maßnahmen ist die fachliche und sprachliche Vorbereitung von Fluchtlingen mit einer Hochschulzugangsbe-rechtigung ihres Herkunftslandes auf ein Fachstudium in Deutschland. Aktuell förder der DAAD im Programm _Integra" aus Mitteln des BMBF 172 Projekte, mit denen bislang rund 2.800 Platze an Studienkollegs oder vergleichbaren Einrichtungen sowie in Fach- und Sprachkursen der Hochschulen bereitgestellt werden. Außerdem fordert das BMBF uber den DAAD 162 Projekte im Programm _Welcome - Studierende engagingeren sich fur Fluchtlinge". Knapp 700 studentische Hilfskrafte an deutschen Hochschulen arbeiten in diesen Projekten etwa fur Mentorenprogramme, sprachliche Unterstutzung uber Lerncafes oder Sprachpatenschaften sowie Beratungsangebote.

Studierfahigkeitstest ablegen und ihre Bewerbungen fur Studienplatze einreichen. Die Gebuhren fur den Test fur auslandische Studierende (TestAS) und fur das Prüfverfahren durch die Servicestelle uni-assist ubernimmt der DAAD aus Mitteln des BMBF. Durch die Verfahren wird geklart, ob die Bewerberinen und Bewerber eine Chance auf Hochschulzussung haben.

Die Bundesregierung sieht die internationale Sichtbarkeit des Standorts Deutschland als notwendige Voraussetzung dafur, dass deutsche Akteure im Ausland wahrgenommen werden. Die Starken des Standorts sowie die Attraktivitat eines Engagements in Deutschland mussen systematisch und zielgruppenspezifisch weltweit kommuniziert werden. Denn inwiefern Deutschland als atraktiver Standort fur Forschung, Bildung und Innovation angesehen wird, hingt nicht allein von den Rahmenbedingungen ab, die der Forschungstandard bietetet. Mindestens ebenso relevant ist die Wahrnehmung im Ausland, die zum Teil durch tradierte Vorstellungen bestimmt ist.

Langfristig angelegtse Marketing soll das Bild von Deutschland als wissenschaftlich-technologisch leistungsfahigem Standort im Ausland scharten und Zugange zum Forschungsstandort sichtbar machen. Auf dieser Grundlage soll auslandischen Zielgruppen der Mehrwert einer Zusammenarbeit in und mit Deutschland bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen aufgezeigt werden.

Deutschland verfugt mit einer ganzen Reihe von erfolgreichen Initiativen uber eine gute Grundlage fur ein erfolgreiches Standortmarketing. Diese decken bereits alle wesentlichen Handlungsberiche der deutschen Akteure ab.

Uber Leben, Arbeiten und Studieren in Deutschland informieren Kampagnen wie,,Study in Germany - Land of Ideas" und,,Make it in Germany" sowie die App,,Karriere-Kompass Deutschland". Ebenso tragen gereiate Marketingmaßnahmen, zum Beispiel uber das Hochschulkonsortium,,GATE-Germany", die Initiative zur Internationalisierung deutscher Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen iMOVE (International Marketing of Vocational Education") oder spezielle Informationsportale (etwa zur Clusterforderung) dazu bei, junge Menschen fur einen Aufenthalt in Deutschland zu gewinnen.

Fur die Vermittlung eines zeitgemassen Deutschlandbilds sorgt, neben den Webseiten der Auslandsvertretungen und crossmedial eingesetzten Produkten wie www.deutschland.de oder www.young-germany.de, auch das Beucherprogramm der Bundesrepublik Deutschland.

* [16] Die Bundesregierung wird die Weiterentwicklung dieser Initiativen unterstutzen und dabei besonderen Wert auf ihre starkere Vernetzung legen, um deren Wirkung zu erhohen.
* Land of Ideas" werden weltweit Kommunikationsmassnahmen

## Ausstellungen als Instrument der Aufsenwissenschaftspolitik am Beispiel,,Science Tunnel" (MPG)

Der Science Tunnel, eine Multimediaausstellung der MPG, wird seit dem Jahr 2000 weltweit fur den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland. Die Ausstellungen setzen sich inhattlich mit Grundlagenforschung aus fast allen Max-Planck-Instituten auseinander, unter anderem in den Themenbereichen Universum, Materie, Gesundheit, Energie, Leben und Gesellschaft.

Nach ihrer Premiere im Oktober 2012 in Paderborn wurde die Version 3.0 im Laufe des Jahres 2013 in Moskau und St. Petersburg gezeigt. Im Jahr 2014 wurde sie im Rahmen des Deutschlandjahres in Brasilien in Sao Paulo und im Anschluss in Peking ausgestellt. Ende 2014 bis Anfang 2015 war die Ausstellung eines der Leuchtturmprojekte im Rahmen des Deutsch-Turkischen Wissenschaftsjahres mit Standorten in Istanbul und Konya. Nach einem Zwischenstop auf der IdeenExpo in Hannover im Juli 2015 und einem Aufenthalt in Krakau startete der Tunnel in Barranquilla (Kolumbien) seine Lateinamerikatournee.

- sei es im Bildungs-, Forschungs
- oder Innovationsbereich
- ist vielfatfig. Sie ist sichtbarer Ausdruck einer zunehmenden internationalen Vernetzung und reicht von den Auslandsbures der deutschen Hochschuleten und Wissenschaftseinrichtungen uber die AHK bis zu Niederlassungen der deutschen Unternehmen. Der DAAD verfugt im Ausland uber 15 Aufenstellen sowie 56 Informationszentren in insgesamt 60 Landem. Diese verfolgen die politische, wirtschaftliche, soziale und hochschulequilctische Situation im jeweiligen Gastland und stellen ihre Expertise den deutschen Hochschuleur Verfugung. Umgekehrt bieten sie auch den Hochschulen, Studierenden und Ministeierten in den Gastländern einen Informations
- und Beratungsservice an. Er bezeicht sich auf Fragen zum deutschen Hochschulwesen und zu Studienmoglichkeiten in Deutschland.

Eine Pr\(\ddot{\text{a}}\)senz im Ausland birgt unmittelbare wissen- schaftiliche, wissenschaftspolitische und wirtschaftliche Vorteile: Zugang zu Forschungstemen und -objekten, Zugang zu personellen und infrastrukturellen Ressoureen, Kompetenzerweiterung, Vernetzung und Kooperation mit Exzellenzentren des Partnerlandes, Erschliessen neuer Marktte fur Drittmittelforschung etc.

Auslandspr\(\ddot{\text{a}}\)senzen konnen durch die mittelfristige Bindung von Wissenschaftlerinnen und Wissen- schaftiern aus Drittlandern an deutsche Institutionen auch im Hinblick auf die perspektivische Bewaltigung von Fachkr\(\ddot{\text{a}}\)terenp\(\ddot{\text{a}}\)ssen einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Bundesregierung wird sich im Sinne des Leitmotivs,Internationale Kooperation: vernetzt und innovativ* in den nachsten Jahren fur eine starkere Abstimmung des deutschen Engagements im Ausland einsetzen. Ziel ist, die Vernetzung von fachlichen Auslandsaktivitaten verschiedener Forschungs- und Mitterorganisationen und weiterer Forschungsakteure zu intensitivener. Aktivitaten in der Zielreigon sollen vermeht abgestimmt und komplementiar umgesetzt werden. Um die Pr\(\ddot{\text{a}}\)senz deutscher Akteure im Ausland starker in konzentrierter Form sichtbar zu machen, hat die Bundesregierung die DWIH aufgebaut (zu den DWIH vgl. Abschnitt 5.1).

Angesiedelt beim BMBF, unterhalt die Max Weber

Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) weltweit zehn Forschungsinstitute an den Standorten Beirut, Istanbul, London, Moskau, Paris (mit zwei Institutionen), Rom, Tokio, Warschau und Washington D. C. sowie weitere Forschungsgruppen in Hongkong, Kairo und Neu-Delhi. Als Foren internationaler Wissenschaft nehmen die Institute eine Bruckenfunktion zwischen den Gastlandern und Deutschland

ein. Sie fördern uber Landergrenzen, Kontinente und Disziplinen hinweg den Dialog innerhalb der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Damit steigern sie die Sichtbarkeit deutscher Spitzenforschung im Ausland

Das Deutschen Archologische

Institut - Binder der Internationalen

Wissenschaftskooperation

Ausbau und bei der Neukonzeption digitaler Infrastrukturen in den Altertumswissenschaften. Vor Kurzem hat es ein Forschungsnetzwerk zu Afrika ins Leben gerufen.

* [10] Die dynamische Entwicklung in FuI hat eine vielfätige Struktur von verschiedenen internationalen und regionnalen Gremien und Formaten hervorgebracht. Bi- und multilaterale Dialogferen mit Partnerländern stehen neben Steuerungs- und Dialogprozessen supranationaler und internationaler Organisationen wie der OECD und der UN.

Die Reform und Mitgestaltung dieser Steuerungsprozesse hat fur die Bundesregierung in den nachsten Jahren eine hohe Prioritat. Die bestehenden Formate sind starker zu vernetzen, die Nutzung von Synergien ist, wo diese moglich sind, konsequenter einzufordern. Es gilt, die zahlreichen bi- und multilateralen, regionalen und globalen Entscheidungsprozesse so miteinander zu vernetzen, dass die konkrete Umsetzung der jeweiligen Beschlusse sichergestellt wird.

Daher wird die Bundesregierung ihr Engagement in den verschiedenen Gremien und Foren uberprufen und, sofern erforderlich, im Hinblick auf ihre strategischen Interessen in Bildung, Wissenschaft und Forschung neu ausrichten. Insbesondere eine effiziente Verschrankung der bilateralen und europaischen Formate hat hierbei Prioritat.

Die Bundesregierung wird sich zudem dafur einsetzen, dass die Aktivitaten in den bestehenden internationalen und europaischen Formaten starker untereinander abgestimmt werden. Zudem sollen bestehende Formate weiterentwickelt werden. Die G7-Trefen der Wissenschaftsministerinnen und -minister haben sich bewahrt. Sie sollen, anknupfend an das Trefen 2015 in Deutschland, als regelmassig tagendes Forum etabliert werden. Gleiches gilt fur die G7-Trefen der Verkehrsministerinnen und -minister, bei denen die Koordinierung aufeinander abgestimmter Forschungsvorhaben zum automatisierten und vernetzen Fahren ein zentrales Thema ist.

Sofern erforderlich, sollen in den kommenden Jahren gemeinsam mit anderen Industreistaaten und aufstrebenden Wissenschaftsnationen die bilateralen Abstimmungsprozesse weiterentwickelt und untereinander vernetzt werden. Dazu gehoren unter anderem die Vereinbarungen zur WTZ. Die Bundesregierung wird die bilaterale Kooperation, insbesondere im Bereich der WTZ-Abkommen, zunehmend mit einer multilateralen Saule flankieren. Die Option von multilateralen WTZ-Abkommen soll gemeinsam mit anderen europaischen Partnern weiterentwickelt werden. Bei den Abbkommen der EU strebt die Bundesregierung an, Mitgliedstaaten starker einzubinden. Die Bundesregierung wird vor diesem Hintergrund eine regelmassige Standort- und Zielanalyse mit Blick auf ihre Kooperationspartner vornehmen. Damit tragt sie den sich verandernden Prioritaten, Ressourcen und Rahmenbedingungen Rechnung.

## Anhang

Abbildungsverzeichnis

\begin{tabular}{l l} Abbildung 1: & Anteil der Bruttoinlandsausgaben fur Forschung und Entwicklung am Bruttoinlands-produkt: Deutschland und OECD-Durchschnitt, 2005-2014 \\ Abbildung 2: & Anzahl internationaler Studierender mit einer im Ausland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung in den funf beliebtesten Ziellandern weltweit (2013) \\ Abbildung 3: & Zielregionen deutscher Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler (2014) \\ Abbildung 4: & Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auslandischer Staatsangehorigkeit an deutschen Hochschulen (2008-2014) \\ Abbildung 5: & Anteil internationaler Kopublikationen am Gesamtoutput Deutschlands \\ Abbildung 6: & Entwicklung der Publikationszahlen der G7-Staaten und der G20-Staaten (ohne G7 und EU) \\ Abbildung 7: & Mobilitatsforderung durch AvH und DAAD (2008-2015) \\ Abbildung 8: & Einwerbung von ERC-Grants 2007-2014 \\ Abbildung 9: & Fuhrende Innovationsstandorte gemass European Innovation Scoreboard \\ Abbildung 10: & Zahl der bewilligten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland an Leonardo-Mobilitatsmassnahmen (bis 2013) bzw. ERASMUS+ (ab 2014) \\ Abbildung 11: & Ausgaben fur Forschung und Entwicklung (2008 und 2013, in absoluten Zahlen und Anteilen nach Weltregionen) \\ Abbildung 12: & Ziele fur nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen \\ Abbildung 13: & Partnerlander der Initiativen WASCAL und SASSCAL \\ \end{tabular}

\begin{table}
\begin{tabular}{l l} Abbildung 1: & Anteil der Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlands-produkt: Deutschland und OECD-Durchschnitt, 2005–2014 \\ Abbildung 2: & Anzahl internationaler Studierender mit einer im Ausland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung in den funf beliebtesten Ziellandern weltweit (2013) \\ Abbildung 3: & Zielregionen deutscher Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler (2014) \\ Abbildung 4: & Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auslandischer Staatsangehorigkeit an deutschen Hochschulen (2008–2014) \\ Abbildung 5: & Anteil internationaler Kopublikationen am Gesamtoutput Deutschlands \\ Abbildung 6: & Entwicklung der Publikationszahlen der G7-Staaten und der G20-Staaten (ohne G7 und EU) \\ Abbildung 7: & Mobilitatsforderung durch AvH und DAAD (2008–2015) \\ Abbildung 8: & Einwerbung von ERC-Grants 2007–2014 \\ Abbildung 9: & Fuhrende Innovationsstandorte gemass European Innovation Scoreboard \\ Abbildung 10: & Zahl der bewilligten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland an Leonardo-Mobilitatsmassnahmen (bis 2013) bzw. ERASMUS+ (ab 2014) \\ Abbildung 11: & Ausgaben für Forschung und Entwicklung (2008 und 2013, in absoluten Zahlen und Anteilen nach Weltregionen) \\ Abbildung 12: & Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen \\ Abbildung 13: & Partnerlander der Initiativen WASCAL und SASSCAL \\ \end{tabular}
\end{table}
Table 1: Übersicht über Initiativen der Gemeinsamen Programmplanung (JPIs) mit deutscher BeteiligungA. Auswartiges Amt

AEUV

Vertrag uber die Arbeitsweise der Europaischen Union

AGNES

African-German Network of Excellence in Science

AHK

Deutsche Auslandshandelskammern

AIMS

African Institutes for Mathematical Sciences

ArcHerNet

Archaeological Heritage Network

ASEM

Asia-European Meeting

ATTO

Amazonian Tall Tower Observatory Facility

AU

Afrikanische Union

AvH

Alexander von Humboldt-Stiftung

BafoG

Bundesausbildungsforderungsgesetz

BAW

Bundesanstalt fur Wasserbau

BDA

Bundesverinigung der Deutschen Arbeitgeberverbande

BfArM

Bundesinstitut fur Arzneimittel und Medizinprodukte

BfR

Bundesinstitut fur Risikobewertung

BIBB

Bundesinstitut fur Berufsbildung

BIP

Bruttonlandsprodukt

BMAS

Bundesministerium fur Arbeit und Soziales

BMBF

Bundesministerium fur Bildung und Forschung

BMEL

Bundesministerium fur Ernahrung und Landwirtschaft

BMG

Bundesministerium fur Gesundheit

BMUB

Bundesministerium fur Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

BMVg

Bundesministerium der Verteidigung

BMVI

Bundesministerium fur Verkehr und Digitale Infrastruktur

BMWi

Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie

BMZ

Bundesministerium fur wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

BNE

Bildung fur nachhaltige Entwicklung

BNITM

Bernhard-Nocht-Institut fur Tropenmedizin

BQ-Portal

Informationsportal fur auslandische Berufsqualifikationen

BRICS

Vereinigung von aufstrebenden Volkswirtschaften: Brasilien, Russland, Indien,

China und Sudafrika

BTF

Bilateraler Treuhandfonds

CAMEXA

Camara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria (Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer)

CGIAR

Consultative Group on International Agriculture Research

CLIENT

Internationale Partnerschaften fur nachhaltige Innovationen,

Forderprogramm des BMBF

CREATE

Collaborative Research and Training ExperienceDAAD Deutscher Akademischer Austauschdienst

DAFI Deutsche Akademische Fluchtlingsinitiative Albert Einstein

DAI Deutsches Archaologisches Institut

DESERVE Dead Sea Research Venue

DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft

DFH Deutsch-Franzosische Hochschule

DGB Deutscher Gewerschaftsbund

DIHK Deutscher Industrie- und Handelskammertag

DKFZ Deutsches Krebsforschungszentrum

DLR Deutsches Zentrum fur Luft- und Raumfahrt

DWIH Deutsche Wissenschafts- und Innovationshauser

DZHW Deutsches Zentrum fur Hochschul- und Wissenschaftsforschung

ECTS European Credit Transfer and Accumulation System

ECVET European Credit System for Vocational Education and Training

EDCTP European and Developing Countries Clinical Trials Partnership

EFR Europaischer Forschungraum

EFSI Europaischer Fonds fur strategische Investitionen

EIB Europaische Investitionsbank

EIC European Innovation Council

EIP Europaische Innovationspartnerschaften

EIT Europaisches Institut fur Innovation und Technologie

EMLabs European Mobile Laboratories

EMM European Monitoring Mechanism

EMPIR European Metrology Programme for Innovation and Research

EQAR European Quality Assurance Register for Higher Education

EQR Europaischer Qualifikationsrahmen

ERA European Research Area

ERA-Net European Research Area Network

ERC European Research Council

ESF Europaischer Sozialfonds

ESFRI European Strategy Forum on Research Infrastructures

ESG Standards and Guidelines for Quality Assurance in the European Higher

Education Area

ET 2020 Education and Training 2020

EU Europaische Union

FAO Food and Agriculture Organization of the United Nations

FhG Fraunhofer-Gesellschaft zur Forderung der angewandten Forschung

FLI Friedrich-Loeffler-Institut

FONA Forschung fur Nachhaltige Entwicklung

FRP Forschungsrahnenprogramm

FuE Forschung und EntwicklungFul

Forschung und Innovation

FZB

Forschungszentrum Borstel - Leibniz-Zentrum fur Medizin und

Biowissenschaften

G7

Group of 7

G8

Group of 8

G20

Group of 20

GAIN

German Academic International Network

GFCS

Global Framework for Climate Services

GFFA

Global Forum for Food and Agriculture

GlobE

Globale Ernahrungsscherung

GOVET

German Office for International Cooperation in Vocational Education and Training

GRC

Global Research Council

GSF

Global Science Forum

GSO

Group of Senior Officials on Global Research Infrastructures

HGF

Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

HRK

Hochschulektorenkonferenz

ICSU

International Council for Science

IGK

Internationales Graduiertenkolleg

IGLU

Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung

IKT

Informations- und Kommunikationstechnologien

iMOVE

International Marketing of Vocational Education

IMPRS

International Max Planck Research Schools

INPA

Instituto Nacional de Pesquisas da Amazonia

IP

Intellectual Property

IPBES

Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services

IPCC

Intergovernmental Panel on Climate Change

IQ

Forderprogramm _Integration durch Qualifizierung"

IT

Informationstechnologie

ITER

International Thermonuclear Experimental Reactor

JPI

Joint Programming Initiative

KCCR

Kumasi Center for Collaborative Research in Tropical Medicine (Ghana)

KFW

Kreditanstalk fur Wiederaufbau Bankengruppe

KICs

Knowledge and Innovation Communities

KMK

Standige Konferenz der Kultusminister der Lander in der Bundesrepublik

Deutschland

KMU

Kleine und mittlere Unternehmen

LCI

Leibniz Center Infection

LHC

Large Hadron Collider

LHPI

Heinrich-Pette-Institut - Leibniz-Institut fur Experimentelle Virologie

MENA

Middle East and North Africa

MINT

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und TechnikMMFD Modelo Mexicano de Formacion Dual (Mexikanisches Modell der dualen Berufsbildung)

MOST Ministry of Science, Technology and Space (Israel)

MPG Max-Planck-Gesellschaft MWS Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland NPE Nationale Platform Elektrombolilitat NSERC National Science and Engineering Research Council (Kanada)

ODA Official Development Assistance OECD Organisation for Economic Co-operation and Development PAU Panafrikanische Universitat PAUWES PAU-Hub in Algerien PDP Product Development Partnerships PEI Paul-Ehrlich-Institut PIAAC Programme for the International Assessment of Adult Competencies PISA Programme for International Student Assessment RKI Robert Koch-Institut SASSACAL Southern African Science Service Centre for Climate Change and Adaptive Land Management SDGs Sustainable Development Goals STIBET Stipendien- und Betreuungsprogramm des DAAD TIMSS Trends in Mathematics and Science Study TNB Transnationale Bildung TVET Technical vocational education and training UEA Universidade do Estado do Amazonas (Brasilien) UN United Nations UNESCO United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization UNEVOC International Centre for Technical and Vocational Education and Training UNHCR United Nations High Commissioner for Refugees USA United States of America VET Vocational Education and Training VGGT Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Tenure of Land, Fisheries and Forests in the Context of National Food Security WASCAL West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use WGL Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz WMO World Meteorological Organization WTZ Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit XFEL X-Ray Free-Electron Laser YESS Young Earth System Scientists ZDH Zentralverband des Deutschen Handwerks ZIM Zentrales Innovationsprogramm

## Impressum

### Herausgeber

Bundesministerium fur Bildung und Forschung (BMBF)

Abteilung Europaische und internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung

53175 Bonn

**Bestellungen**

schriftlich an

Publicationsversand der Bundesregierung

Postfach 48 10 09

18132 Rostock

E-Mail: publikationen@bundesregierung.de

Internet: bmbf.de

oder per

Tel: 030 18 272 272 1

Fax: 030 18 10 272 272 1

### Stand

Dezember 2016 (unveranderter Nachdruck Oktober 2019)

**Druck**

BMBF

**Gestaltung**

W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld, Hauke Sturm

**Bildnachweis**

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